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Worum geht es im Maschinenbaustudium?

Von Autos und Flugzeugen über Kohlekraftwerke und Bohrmaschinen bis hin zu Windkraftanlagen und Robotern – die Produkte, an denen Maschinenbauer mitwirken, sind vielfältig. Mit dieser Vielfalt gehört der Maschinenbau zudem zu den größten Industriebranchen in der Bundesrepublik. Zugleich ist der deutsche Maschinenbau ein sehr traditionsreicher Wirtschaftszweig, für den Deutschland international bekannt ist.  

In den Anfangssemestern des Studiums lernst du alle mathematischen, technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen kennen. Auf dem Stundenplan stehen dann z.B. die folgenden Fächer:  
  • Mathematik – z.B. komplexe Zahlen, Lineare Algebra, Differenzieren und Integrieren
  • Physik – z.B. Kinematik, Kraft und Masse und Wellenlehre
  • Konstruktionslehre – z.B. Technisches Zeichnen
  • Elektrotechnik – z.B. elektrische Größen und Kondensatoren
  • Mechanik – z.B. Statik und Festigkeitslehre
  • Grundlagen der Informatik – z.B. Programmieren und Umgang mit spezieller Software

In den höheren Semestern spezialisierst du dich dann auf ein Fachgebiet. Je nach Hochschule werden z.B. folgende Schwerpunkte angeboten:

  • Allgemeiner Maschinenbau – z.B. Baugruppen und komplette Maschinen
  • Produktions- und Fertigungstechnik – z.B. Fertigungsstraßen für die Serienproduktion
  • Transport- und Verkehrstechnik – z.B. Entwicklung von sicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Verkehrsmitteln aller Art
  • Kunststofftechnik – z.B. Werkstoffe, Spritzgusstechnik und Qualitätssicherung
  • Luft- und Raumfahrttechnik – z.B. Bau und Betrieb von Flugzeugen und Hubschraubern

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die RegelstudienzeitDie Regelstudienzeit beschreibt die Anzahl der Semester, in denen du dein Studium mit einer berufsqualifizierenden Prüfung abschließen solltest. Die Regelstudienzeiten variieren von Fach zu Fach und von Hochschule zu Hochschule. Du kannst sie in den Prüfungsordnungen eines jeweiligen Faches nachlesen. Da sich die Regelstudienzeit an einem Durchschnitt orientiert, kannst du dein Studium natürlich auch nach weniger oder mehr Semestern abschließen. des Bachelorstudienganges beträgt sechs oder sieben Semester.

Master-Studiengänge im Bereich Maschinenbau haben eine RegelstudienzeitDie Regelstudienzeit beschreibt die Anzahl der Semester, in denen du dein Studium mit einer berufsqualifizierenden Prüfung abschließen solltest. Die Regelstudienzeiten variieren von Fach zu Fach und von Hochschule zu Hochschule. Du kannst sie in den Prüfungsordnungen eines jeweiligen Faches nachlesen. Da sich die Regelstudienzeit an einem Durchschnitt orientiert, kannst du dein Studium natürlich auch nach weniger oder mehr Semestern abschließen. von 3-4 Semestern. Neben allgemein ausgerichteten Studiengängen kannst du auch Studiengänge wählen, die einzelne Teildisziplinen besonders vertiefen, so etwa die Bereiche Produktentwicklung/Konstruktion, Mechatronik/Robotik oder Energietechnik.

Maschinenbau kannst du sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten studieren. An beiden Hochschularten musst du in der Regel Praktika absolvieren. An Fachhochschulen wird meist ein PraktikumEin Praktikum dient dazu, berufsbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen und das im Studium erworbene theoretische Wissen in der Arbeitswelt anzuwenden. Für bestimmte Fachrichtungen wird vor oder während des Studiums ein Pflichtpraktikum verlangt. Das gilt vor allem für Studiengänge an Fachhochschulen. Dort sind auch ganze Praxissemester keine Seltenheit. Neben den Pflichtpraktika kannst du aber auch freiwillige Praktika absolvieren, die dir später vielleicht einmal den Einstieg in den Beruf erleichtern. Das ist vor allem bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen hilfreich, weil dort der Praxisbezug keine vorrangige Stellung im Studium einnimmt. In den Naturwissenschaften werden übrigens auch Lehrveranstaltungen als 'Praktikum' bezeichnet - und zwar solche, in denen die Studenten selbst Experimente durchführen oder praktische Übungen absolvieren. vor Studienbeginn und ein Praxissemester innerhalb des Studiums gefordert. Auch an Universitäten ist oft ein mehrwöchiges PraktikumEin Praktikum dient dazu, berufsbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen und das im Studium erworbene theoretische Wissen in der Arbeitswelt anzuwenden. Für bestimmte Fachrichtungen wird vor oder während des Studiums ein Pflichtpraktikum verlangt. Das gilt vor allem für Studiengänge an Fachhochschulen. Dort sind auch ganze Praxissemester keine Seltenheit. Neben den Pflichtpraktika kannst du aber auch freiwillige Praktika absolvieren, die dir später vielleicht einmal den Einstieg in den Beruf erleichtern. Das ist vor allem bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen hilfreich, weil dort der Praxisbezug keine vorrangige Stellung im Studium einnimmt. In den Naturwissenschaften werden übrigens auch Lehrveranstaltungen als 'Praktikum' bezeichnet - und zwar solche, in denen die Studenten selbst Experimente durchführen oder praktische Übungen absolvieren. vor dem Beginn des Studiums obligatorisch.

Welche Besonderheiten gibt es?

Das Maschinenbaustudium an Universitäten unterscheidet sich hinsichtlich des Ausbildungsziels vom Studium an Fachhochschulen. Die Bachelorausbildung an Universitäten ist stärker forschungsorientiert und bereitet die Studenten auf einen MasterDer Master ist der zweite akademische Grad, der sich an den Bachelor anschließt. Die Regelstudienzeit beträgt meist 4 Semester. Zusammen mit dem Bachelor ersetzt der Master die bisherigen Abschlüsse Diplom und Magister. Mit dieser Umstellung sollen die Chancen deutscher Absolventen auf dem internationalen Arbeitsmarkt gehoben werden. Je nach Fachrichtung wird auch der Master unterschiedlich benannt: In den Geisteswissenschaften erhältst du beipielsweise einen Master of Arts (M.A.), in den Naturwissenschaften einen Master of Science (M. Sc.) und als Lehramtsanwärter einen Master of Education (M. Ed.). vor. Dahingegen steht bei den Fachhochschulen die Anwendung im Vordergrund. Insofern bereiten sie direkter auf die unmittelbare Berufspraxis vor. 

Die Vielfalt der Bereiche des Maschinenbaus hat dazu geführt, dass viele anwendungsbezogene Studiengänge entstanden sind. Dazu zählen u.a. Werkstoff- und Materialwissenschaften, Luft- und Raumfahrttechnik oder Papiertechnik. Es lohnt sich, die Angebote der einzelnen Hochschulen genauer zu betrachten. 

Wo und als was arbeiten Maschinenbauingenieure?

Maschinenbauingenieuren bietet sich eine große Auswahl an möglichen Einsatzfeldern. Überall, wo Produkte des Maschinenbaus entwickelt und gebaut, betrieben und instand gesetzt werden, kannst du nach deinem Studium arbeiten. Je nach Spezialisierung reichen die Branchen dabei vom Automobilsektor über Medizintechnik und Anlagenbau. Zu den möglichen Tätigkeitsfeldern gehören:

  • Forschung und Entwicklung – z.B. als Produktentwickler in Unternehmen oder wissenschaftlicher MitarbeiterWissenschaftlicher Mitarbeiter ist die Bezeichnung für einen Mitarbeiter eines Forschungsprojekts an einer Hochschule. Wissenschaftliche Mitarbeiter sind einem Lehrstuhl angegliedert, betreiben Forschung in ihrem Gebiet und leiten in der Regel auch Lehrveranstaltungen wie Seminare oder Übungen. Meistens arbeiten sie auf ihre eigene Promotion hin. an Hochschulen
  • Industrie – z.B. als Konstrukteur oder als Prüfingenieur
  • Groß- und Außenhandel  – z.B. als Vertriebsleiter im Außendienst
  • Unternehmensplanung und -beratung – z.B. als selbstständiger Berater oder Berater in Beratungsfirmen
  • Lehre – z.B. als Dozent an Hochschulen oder Berufsschulen
  • Patentwesen – z.B. als Patentanwalt in einer Kanzlei
  • Öffentlicher Sektor  – z.B. als Sachverständiger in der öffentlichen Verwaltung

Wenn du mehr über den Arbeitsalltag in den einzelnen Berufen wissen möchtest, schau doch einfach mal in die Rubrik „Berufe“. Dort erfährst du auch Näheres über die Voraussetzungen und Anforderungen in bestimmten Berufsbereichen sowie über die Karrierechancen.