Physik und Technik haben mich in der Schule schon interessiert, und ein technisches Studium schien mir auch eine sehr gute Grundlage für nicht-technische Berufe zu bilden, z.B. Bibliothekar, Patentanwalt etc. Ich hatte mich mit dem Studium noch nicht festlegen wollen.
Maschinenbau statt Physik habe ich studiert, da es mir anwendungsnäher schien.
Ich hatte vage überlegt, nach dem Maschinenbaustudium in Richtung Bibliothekswesen oder Patentwesen weiter zu studieren. Zum Studienende hätten mich auch "klassische" Ingenieursberufe interessiert.
Geworden bin ich dann zunächst (5 Jahre lang) Redakteurin bei einer Fachzeitschrift und habe nun bei einem Kompetenznetz angefangen.
In einem Kompetenznetz betreue ich Forschungsprojekte, mache Öffentlichkeitsarbeit und bin für Projekte in der Nachwuchsförderung zuständig.
Vormittags arbeite ich Projektberichte durch: Ich achte auf Übereinstimmung mit den Planungen, ob die dargestellten Ergebnisse sinnvoll sind und ob die Darstellung nachvollziehbar und lesbar ist.
Dann erstelle ich Beiträge für unseren Newsletter und stelle Informationen auf unserer Homepage ein.
Mittags kümmere ich mich z.B. um die Organisation verschiedener Veranstaltungen und kontaktiere Schulen und Unternehmen für gemeinsame Projekte.
Meinen Job als Redakteurin der Fachzeitschrift hätte ich ohne das Fachwissen nicht machen können. Und jetzt könnte ich ohne mein Studium keine Projektberichte kontrollieren. Zudem hilft mir mein fachlicher Hintergrund bei Gesprächen mit Mitgliedern auf Messen oder bei Vortragsveranstaltungen - es ist immer besser, wenn man einschätzen kann, was der andere macht.
Praktika oder Nebenjobs würde ich jedem dringend empfehlen. Schnuppert in eure zukünftige Arbeitsumgebung hinein, findet raus was man man als Ingenieur alles werden kann, bevor ihr euch bewerben müsst. Auslandserfahrung ist auch sehr hilfreich, ohne vernünftiges Englisch ist man aufgeschmissen. Wenn möglich würde ich auch Kurse zu Selbstdarstellung, Gesprächstechniken oder Zeitmanagement empfehlen.
Klassisch:
Aber auch:
Sehr gut.
Schaut euch um, findet raus was euch Spaß macht, was ihr gut könnt, am besten direkt in der Praxis.