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Startseite › Ingenieurwesen › Maschinenbau › Berufe › Eva (32), Mitarbeiterin in einem Kompetenznetz
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Eva (32)
Mitarbeiterin in einem Kompetenznetz

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Physik und Technik haben mich in der Schule schon interessiert, und ein technisches Studium schien mir auch eine sehr gute Grundlage für nicht-technische Berufe zu bilden, z.B. Bibliothekar, Patentanwalt etc. Ich hatte mich mit dem Studium noch nicht festlegen wollen.

Maschinenbau statt Physik habe ich studiert, da es mir anwendungsnäher schien.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich hatte vage überlegt, nach dem Maschinenbaustudium in Richtung Bibliothekswesen oder Patentwesen weiter zu studieren. Zum Studienende hätten mich auch "klassische" Ingenieursberufe interessiert.

Geworden bin ich dann zunächst (5 Jahre lang) Redakteurin bei einer Fachzeitschrift und habe nun bei einem Kompetenznetz angefangen.

Mein Beruf:

In einem Kompetenznetz betreue ich Forschungsprojekte, mache Öffentlichkeitsarbeit und bin für Projekte in der Nachwuchsförderung zuständig.

Mein typischer Arbeitstag:

Vormittags arbeite ich Projektberichte durch: Ich achte auf Übereinstimmung mit den Planungen, ob die dargestellten Ergebnisse sinnvoll sind und ob die Darstellung nachvollziehbar und lesbar ist.

Dann erstelle ich Beiträge für unseren Newsletter und stelle Informationen auf unserer Homepage ein.

Mittags kümmere ich mich z.B. um die Organisation verschiedener Veranstaltungen und kontaktiere Schulen und Unternehmen für gemeinsame Projekte.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Meinen Job als Redakteurin der Fachzeitschrift hätte ich ohne das Fachwissen nicht machen können. Und jetzt könnte ich ohne mein Studium keine Projektberichte kontrollieren. Zudem hilft mir mein fachlicher Hintergrund bei Gesprächen mit Mitgliedern auf Messen oder bei Vortragsveranstaltungen - es ist immer besser, wenn man einschätzen kann, was der andere macht.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Praktika oder Nebenjobs würde ich jedem dringend empfehlen. Schnuppert in eure zukünftige Arbeitsumgebung hinein, findet raus was man man als Ingenieur alles werden kann, bevor ihr euch bewerben müsst. Auslandserfahrung ist auch sehr hilfreich, ohne vernünftiges Englisch ist man aufgeschmissen. Wenn möglich würde ich auch Kurse zu Selbstdarstellung, Gesprächstechniken oder Zeitmanagement empfehlen.

In diesen Berufsfeldern kann man als Ingenieur tätig werden:

Klassisch:

  • Projektmanagement
  • Vertrieb
  • Kundensupport
  • Forschung & Entwicklung
  • Qualitätssicherung
  • Beratung

Aber auch:

  • Journalismus
  • Patentwesen
  • Bibliothekswesen
  • Politik
  • ...

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Sehr gut.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Schaut euch um, findet raus was euch Spaß macht, was ihr gut könnt, am besten direkt in der Praxis.

Aus dem Beruf:

  • Heike (30)
    Produktionsverantwortliche
  • Karsten (27)
    Flugzeugingenieur für Flugsteuerungssysteme
  • Magnus (29)
    Entwicklungsingenieur für alternative Antriebe
  • Paula (25)
    Contracter bei einem Stadtwerk
  • Rajesh (31)
    wissenschaftlicher Mitarbeiter Produktionstechnologie