Lehrstuhl für Produktions- systematik
RWTH Aachen
Wi-Ing
RWTH Aachen
Lehrstuhl f. Betr. Rechnungswesen / Controlling
TU Dresden
Grundlagen Controlling
TU Dresden
Wi-Ing
RWTH Aachen
Maschinenelemente
Hochschule München
Business Engineering
RWTH Aachen
Wi-Ing
Hochschule München
Prodekan der Fakultät f. Wirtschafts- ingenieurwesen
Hochschule München
Wenn ein Telekommunikationsunternehmen ein neues Mobiltelefon auf den Markt bringen will, planen Maschinenbauer die nötigen Fertigungsanlagen, optimieren Betriebswirte aus dem Marketing die Verkaufsstrategie und Controller kalkulieren das Budget – die Wirtschaftsingenieure sind mittendrin. Sie treten als Mittler zwischen allen Beteiligten auf und haben sowohl die Funktionsweise als auch den Verkauf des Produktes im Blick. Vielleicht ist die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik ja genau das Richtige für dich. Doch was macht das Studium eigentlich aus?
Um zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Ökonomen vermitteln zu können, wirst du als Wirtschaftsingenieur in mehreren Disziplinen gleichzeitig ausgebildet. Die drei Hauptbereiche des Studiums sind:

Der mathematisch-naturwissenschaftliche Bereich beinhaltet sowohl Mathematik als auch Physik und Chemie. Hinzu kommen auch Statistik, Informatik oder Methodenlehre.
Der wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Zweig beschäftigt sich mit Marketing, Controlling, Logistik, Rechnungswesen und Produktwirtschaft, aber auch mit Wirtschafts- oder Handelsrecht.
Der ingenieurswissenschaftliche Teil setzt sich schließlich beispielsweise aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Verkehrswesen, Werkstoffkunde oder Verfahrens- und Umwelttechnik zusammen.
Wirtschaftsingenieure sind also Generalisten, die zwar nicht jedes Detail kennen, sich aber in jedes Detail hineindenken können müssen. Die Grundlage hierfür liefert das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens.
Die RegelstudienzeitDie Regelstudienzeit beschreibt die Anzahl der Semester, in denen du dein Studium mit einer berufsqualifizierenden Prüfung abschließen solltest. Die Regelstudienzeiten variieren von Fach zu Fach und von Hochschule zu Hochschule. Du kannst sie in den Prüfungsordnungen eines jeweiligen Faches nachlesen. Da sich die Regelstudienzeit an einem Durchschnitt orientiert, kannst du dein Studium natürlich auch nach weniger oder mehr Semestern abschließen. des Bachelorstudienganges beträgt sechs Semester. In den ersten Semestern stehen Grundlagen in allen drei oben genannten Teilbereichen auf dem Programm. Da kommt es schon mal vor, dass morgens Statistik, mittags BWL und nachmittags Maschinenbau auf deinem Stundenplan stehen.
Die Ausbildung in Mathematik und Naturwissenschaften bildet das Fundament, die beiden anderen Teilbereiche werden mit Schwerpunkten vertieft.

An vielen Hochschulen sind außerdem Praktika vor oder während des Studiums Pflicht. Hier kannst du schon mal die Kosten für die Einführung eines neuen Produktes in den Markt analysieren oder dich um den effektiven Materialfluss für die Fertigung des Produktes kümmern.
An deinen Bachelorabschluss kannst du noch einen zweijährigen Masterstudiengang anschließen, indem du ebenfalls bestimmte technische oder wirtschaftliche Aspekte weiter vertiefst.

Da immer mehr Unternehmen weltweit agieren, nimmt die Internationalisierung des Studiengangs stetig zu. Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung gehören mittlerweile zum guten Ton. Mit Blick auf diese Entwicklung bieten einige Hochschulen den Studiengang Internationales Wirtschaftsingenieurwesen an.
Wirtschaftsingenieure können durch ihr bereichsübergreifendes Wissen Brücken zwischen Wirtschaft und Technik schlagen. Deshalb kommen sie in fast allen Unternehmensbereichen zum Einsatz. Aber auch im Dienstleistungssektor oder in der Forschung finden sie Anstellung.
Zu den möglichen Tätigkeitsfeldern gehören:
Wenn du mehr über den Arbeitsalltag in den einzelnen Berufen wissen möchtest, schau doch einfach mal in die Rubrik „Berufe“. Dort erfährst du auch Näheres über die Voraussetzungen und Anforderungen in bestimmten Berufsbereichen sowie über die Karrierechancen.