Einerseits hat mich das breite Themenspektrum des Wirtschaftingenieurwesens interessiert, zum anderen war der Studiengang Anfang der 80er Jahre sehr en vogue. Also habe ich mich auch ein Stück weit opportunistisch verhalten, dies aber nie bereut!
Ursprünglich schwebte mir eine Position im technischen Bereich vor, konkret der Logistik.
Tatsächlich arbeite ich heute im Verkauf.
Verkauf bedeutet: Kunden zu finden und für seine Produkte zu begeistern. Heute verkauft man (zumindest im Business-to-Business-Bereich) kaum noch Produkte von der Stange, also heißt die Devise: mit den Kunden gemeinsam Produkte entwickeln, die den Kunden erfolgreich machen. Nur so können langfristige Kundenbeziehungen aufgebaut werden.
Da ist zum einen die Projektarbeit: Kundenbedürfnisse formulieren und "in die Produktion" geben. Laufend mit dem Kunden über Erfolg und Optimierungsmöglichkeiten sprechen. Zum anderen, den Markt beobachten, potentielle Kunden hinsichtlich Ihrer Bedürfnisse analysieren und dann einfach "kalt" ansprechen.
Inhalte: wenig. Das liegt aber an dem ziemlich radikalen Wechsel meiner Tätigkeit. Aber jedes Studium trainiert strukturiertes Denken und Eigenmotivation. Das sind wichtige Voraussetzungen in jedem Beruf.
Sprachen und Auslandsaufenthalte; also nichts Neues. Mit ein wenig Anstrengung versteht man dann auch den indischen Kollegen bei der nächsten Telefonkonferenz.
In all jenen Feldern, die keine absoluten Fachspezialisten erfordern.
Gut ;-)
Praktika und Auslandssemester erweitern den persönlichen Horizont und vermitteln einen guten Einblick in das spätere Berufsumfeld.