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Startseite › Medizin › Humanmedizin › Berufe › Anja (32), Physiologie-Wissenschaftlerin
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Anja (32)
Physiologie-Wissenschaftlerin

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Humanmedizin - mir war das Berufsbild aus meinem Elternhaus bekannt und ich wollte alles anders machen: mich nicht "kaputtmachen" für den Beruf, aber ganzen Einsatz zeigen, helfen (so kitschig es klingen mag) und mein naturwissenschaftliches Interesse ausbauen.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte praktischer Arzt oder Internist werden und bin nun doch in der Forschung und Lehre tätig (Physiologie).

Die Hauptgründe: Ich habe eine experimentelle DoktorarbeitFreischuss ist ein Begriff, den du im Jura-Studium antriffst. Er bedeutet, dass wenn schnell studiert wurde und das 1. Staatsexamen nach einer gewissen Semesteranzahl (i.d.R. 8. Semester) versucht wird, der Versuch - sofern das Examen nicht bestanden wurde - nicht als durchgefallen zählt. Es macht also nichts, wenn man "daneben" trifft, daher "Freischuss". Schreibt man das Examen nicht in der Freischuss-Zeit, also im sogenannten "regulären Versuch", dann darf man es nur ein mal wiederholen falls man durchfällt. gemacht und zwei Jahre in der Kardiologie und Notfallmedizin verbracht, und dabei gemerkt, dass mir in der Klinik a) die experimentelle Vorklinik fehlt und b) ich körperlich die Schichtdienstbelastung nicht stemmen kann.

Mein Beruf:

Während Anatomie die Lehre vom Bau des Körpers ist, untersucht die Physiologie seine gesunde Funktion. Studenten, die Ärzte werden wollen, müssen erst lernen, wie der Körper normal funktioniert, bevor sie die Fehlfunktionen und Krankheiten kennenlernen. Das bringe ich ihnen bei. Im Labor untersuche ich z.B., wie der Organismus neue Blutgefässe bildet, um Gewebe zu versorgen, deren eigentliche Versorgungsgefäße durch Krankheiten verstopft sind.

Mein typischer Arbeitstag:

8:30 Uhr: Ankunft im InstitutEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden., Zellkulturbank vorbereiten, Kurzbesprechung mit Doktorandin (Ergebnisse, weitere Versuchsplanung)

9:30 - 11:30 Uhr: Zellkulturen versorgen, Versuche machen

11:30 - 12:00 Uhr: Protokollbuch schreiben

12:00 - 13:00 Uhr: Mittagspause, dabei Besprechung der aktuellen gemeinsamen Manuskripte mit den Kollegen

13:00 - 14:30 Uhr: SeminarEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. bei Medizinstudenten des 4. Semesters

14:30 - 15:15 Uhr: Kaffee trinken und Arbeitsbesprechung mit den Technischen Assistenten

15:30 - 17:30 Uhr: Büroarbeit an Manuskripten, Anträgen auf Fördergelder und Versuchsauswertung am Schreibtisch

17:30 Uhr: nach Hause radeln

20:00 Uhr von zu Hause: Telefonkonferenz mit Kooperationspartnern in den USA

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Ich unterrichte selbst, was ich im 2.-4. Semester gelernt habe. Durch meine klinische Erfahrung kann ich meinen Studenten helfen, bei der Vielzahl der Fakten, die sie lernen müssen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Wenn man in die physiologische Forschung möchte: Tierversuchskurs/Alternativmethoden zur Erlangung der FELASA B Qualifikation; SPSS-Software lernen, Zitierungssoftware lernen, üben, wissenschaftliche Paper zu lesen, experimentelle DoktorarbeitFreischuss ist ein Begriff, den du im Jura-Studium antriffst. Er bedeutet, dass wenn schnell studiert wurde und das 1. Staatsexamen nach einer gewissen Semesteranzahl (i.d.R. 8. Semester) versucht wird, der Versuch - sofern das Examen nicht bestanden wurde - nicht als durchgefallen zählt. Es macht also nichts, wenn man "daneben" trifft, daher "Freischuss". Schreibt man das Examen nicht in der Freischuss-Zeit, also im sogenannten "regulären Versuch", dann darf man es nur ein mal wiederholen falls man durchfällt. in einem Labor machen

In diesen Berufsfeldern kann man als Mediziner tätig werden:

  • klinischer Arzt im Krankenhaus oder in der Praxis, Lehre und Forschung in der Vorklinik
  • Presse
  • Pharmaindustrie
  • öffentliche Gesundheitsvorsorge
  • Ämter (Gesundheitsamt etc.)
  • internationale Einsätze in der Entwicklungshilfe etc.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Karriere: sehr stark vom persönlichen Einsatz abhängig, unbedingt mit den Regelungen des deutschen Hochschulrahmengesetzes zur maximalen Beschäftigungsdauer vertraut machen, wenn man an die Uniklinik will (up or out)

Gehalt: ehrlich gesagt, mies, solange man nicht auf eine Professur berufen wird

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Sprecht mit so vielen berufstätigen Medizinern wie möglich über ihre Erfahrungen, aber lasst Euch nicht in persönlichen Entscheidungen beeinflussen. Was man wirklich will, macht man gut. Schiebt Eure Familienplanung nicht zu lange auf "später irgendwann" hinaus, das Studium und die Ausbildung ist sehr lang.

Aus dem Beruf:

  • Annette (31)
    Assistenzärztin für Innere Medizin
  • Axel (36)
    Assistenzarzt für Allgemeinmedizin
  • Katrin (29)
    Assistenzärztin Kinder- und Neugeborenenchirurgie
  • Linda (28)
    Assistenzärztin Kardiologie
  • Wolfgang (30)
    Assistenzarzt Innere Medizin