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Startseite › Naturwissenschaften › Informatik › Berufe › Björn (35), selbständiger Medieninformatiker
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Björn (35)
selbständiger Medieninformatiker

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich war schon immer von Computergrafik fasziniert und habe mich daher für ein Informatik-Studium entschieden.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte 3D-Animator werden und bin es auch geworden. Informatik hat dabei indirekt geholfen, auch das theoretische Wissen rund um die graphische Datenverarbeitung. Eine direkte Ausbildung gab es nicht!

Mein Beruf:

Wir produzieren 3D-Animationen für Industrie und Fernsehen.

Mein typischer Arbeitstag:

  • an 3D Animationen (weiter)arbeiten
  • Tools entwickeln
  • Kalkulationen / Angebote ausstellen
  • Demo erstellen (sog. kundenseitige, kostenlose Probeanimationen, Vorträge, Präsentationen)
  • Technik betreuen (Lizenzen, PCs, Netzwerk, etc.)
  • Weiterbildung / Grundlagenforschung

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Praktisch kaum, theoretisch hier und da bei der Fehlersuche. Größter Nutzen des Studiums war aus meiner Sicht: Lernen zu lernen, Informationen schnell filtern, analytische Vorgehensweise erlernen, Organisation erlernen.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Bei universitärem Studiengang: Praxis. Praxis. Praxis.

Bei FH-Studium: Gute Praktikumsplätze aussuchen! Auch hier ist Praxis das A & O, wenigstens wird es an der FH von der Studienordnung vorgeschrieben.

In diesen Berufsfeldern kann man als Informatiker tätig werden:

Klassische Informatik, Wirtschaftsinformatik, Biotech, Medien, Robotik, Forschung, IT-Sicherheit, Netzwerk, etc.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Ich bin selbständig und kann daher keine sinnvolle quantitative Aussage treffen. Prinzipiell ist der Gehaltsspiegel in den letzten Jahren jedoch gefallen, obwohl Fachmangel herrscht. Daher mein Eindruck: Die Industrie will qualifizierte Mitarbeiter, aber bezahlen will man sie nicht.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Eine praxisnahe Ausbildungsstätte (FH, Uni) suchen, Qualifikation und Erfahrung der Dozenten hinterfragen und prüfen! Theoretische Inhalte nicht überbewerten, Praxis / Erfahrung wird immer gefordert und erwartet.

Falls im eigenen Studiengang wenig Praxisnähe vermittelt werden kann, dann selbst aktiv werden: Jobs / Praktika / Selbständigkeit bringen die nötige Erfahrung mit sich.

Aus dem Beruf:

  • Hamid (27)
    Softwareentwickler
  • Katrin (26)
    wissenschaftliche Mitarbeiterin Bioinformatik
  • Marco (33)
    Softwareentwickler
  • Sebastian (30)
    Softwareentwickler
  • Susanne (44)
    Abteilungsleiterin SAP-System Betreuung