Ich war schon immer von Computergrafik fasziniert und habe mich daher für ein Informatik-Studium entschieden.
Ich wollte 3D-Animator werden und bin es auch geworden. Informatik hat dabei indirekt geholfen, auch das theoretische Wissen rund um die graphische Datenverarbeitung. Eine direkte Ausbildung gab es nicht!
Wir produzieren 3D-Animationen für Industrie und Fernsehen.
Praktisch kaum, theoretisch hier und da bei der Fehlersuche. Größter Nutzen des Studiums war aus meiner Sicht: Lernen zu lernen, Informationen schnell filtern, analytische Vorgehensweise erlernen, Organisation erlernen.
Bei universitärem Studiengang: Praxis. Praxis. Praxis.
Bei FH-Studium: Gute Praktikumsplätze aussuchen! Auch hier ist Praxis das A & O, wenigstens wird es an der FH von der Studienordnung vorgeschrieben.
Klassische Informatik, Wirtschaftsinformatik, Biotech, Medien, Robotik, Forschung, IT-Sicherheit, Netzwerk, etc.
Ich bin selbständig und kann daher keine sinnvolle quantitative Aussage treffen. Prinzipiell ist der Gehaltsspiegel in den letzten Jahren jedoch gefallen, obwohl Fachmangel herrscht. Daher mein Eindruck: Die Industrie will qualifizierte Mitarbeiter, aber bezahlen will man sie nicht.
Eine praxisnahe Ausbildungsstätte (FH, Uni) suchen, Qualifikation und Erfahrung der Dozenten hinterfragen und prüfen! Theoretische Inhalte nicht überbewerten, Praxis / Erfahrung wird immer gefordert und erwartet.
Falls im eigenen Studiengang wenig Praxisnähe vermittelt werden kann, dann selbst aktiv werden: Jobs / Praktika / Selbständigkeit bringen die nötige Erfahrung mit sich.