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Startseite › Naturwissenschaften › Informatik › Berufe › Katrin (26), wissenschaftliche Mitarbeiterin Bioinformatik
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Katrin (26)
wissenschaftliche Mitarbeiterin Bioinformatik

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Bioinformatik.

Meine Leistungsfächer in der Schule waren Biologie und Mathematik. Ehrlich gesagt wusste ich damals auch gar nicht so richtig, was ich studieren soll und habe damit etwas gewählt, was Biologie und Mathematik beinhaltete.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich habe mir nicht viele Gedanken gemacht, was ich damit werden wollte. Ich habe das Studienfach gewählt, weil es mich interessiert hat und ich nichts Besseres wusste. Nun bin ich Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Bioinformatik.

Mein Beruf:

Kurz gefasst: Als Bioinformatiker wendet man Informatik auf biologische Themen an. Meine Arbeitsgruppe zum Beispiel erforscht Gen-Transkription mit Hilfe von DNA-Microarrays. Ich als Bioinformatiker ergründe neue Wege, die entstehenden Massen an Daten zu untersuchen und Muster zu erkennen.

Mein typischer Arbeitstag:

In der Forschung hat man meist freie Hand in der Planung der eigenen Arbeitszeiten, in einem bestimmten Rahmen natürlich.

Ich komme meistens gegen 9 Uhr zur Arbeit. Da bleibe ich dann bis etwa 18 Uhr. Tja, und da sitze ich eben am Computer und arbeite an dem momentanen Projekt. Zwischendurch ein bisschen Klatsch mit den Kollegen und Mittagspause. Das wars.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Bedingt. Das Grundwissen habe ich natürlich im Studium gelernt. Aber die Details kommen alle von alleine beim Arbeiten im Laufe der Zeit.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Auslandsaufenthalt und Praktika sind natürlich förderlich, wenn man sich eine Doktorandenstelle aussuchen möechte und nicht die Erstbeste nehmen mag.

In diesen Berufsfeldern kann man als Informatiker tätig werden:

Ja, so genau weiß ich das auch nicht. Bisher bin ich ja in der Wissenschaft geblieben. Ich denke Berufsfelder finden sich in Pharma-Firmen, an der Uni, in naturwissenschaftlichen Instituten usw.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Ich verdiene ausreichend und mag meine Arbeit. Aber superreich werde ich damit nicht, denke ich. Gerade weil man an der Uni eben weniger verdient als in der Wirtschaft.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Eine Pause nach dem Abitur einlegen und erst einmal in Ruhe darüber nachdenken, was ihr wollt und dann erst einen Studiengang auswählen. Nicht einfach durchrasen, das bringt es nicht immer.

Aus dem Beruf:

  • Björn (35)
    selbständiger Medieninformatiker
  • Hamid (27)
    Softwareentwickler
  • Marco (33)
    Softwareentwickler
  • Sebastian (30)
    Softwareentwickler
  • Susanne (44)
    Abteilungsleiterin SAP-System Betreuung