Ich interessiere mich für Computer und vor allem für die Möglichkeit, mit ihrer Hilfe Probleme zu lösen. Es liegt mir, mathematisch und algorithmisch zu denken. Da lag es nahe, sich für ein Informatik-Studium zu entscheiden.
Ich habe den erstrebten AbschlussDoktorand ist die Bezeichnung für jemanden, der seine Doktorarbeit scheibt und somit Anwärter auf den Doktortitel ist. Doktoranden werden häufig während ihrer Forschungsarbeit auch als Dozenten bzw. Forschungspersonal an Hochschulen eingesetzt. als Diplom-Informatiker (TU) und arbeite als Softwareentwickler.
Ein Softwareentwickler kümmert sich um die Erstellung einer Software, vom Großen ins Kleine.
Man plant die Struktur der Gesamtsoftware oder bei größeren Projekten einen gewissen Teil davon. Man teilt die Aufgabe in Module, wählt die zu verwendenden Methoden und Techniken, und alles immer unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ressourcen.
Anschließend implementiert man die gewählte Lösung. Man entwirft Tests für die Module, um sie zu überprüfen und schreibt die Dokumentation zu Tests und Modulen.
An einem typischen Arbeitstag eines Softwareentwicklers sitzt man am Computer an einer Entwicklungsumgebung und entwickelt Softwaremodule, sucht die Fehler die einem unterlaufen sind, testet die Module und misst die Ergebnisse, ob sie den Anforderungen entsprechen. Oft diskutiert man mit den Kollegen über die besten Vorgehensweisen und alternative Algorithmen.
Man erhält im Studium einen breiten Überblick über Konzepte, Methoden, Ideen. In vielen Fällen trifft man bei auftretenden Aufgaben und Problemen auf Dinge, von denen man im Verlauf des Studiums zumindest schon mal was gehört hat, oder auf ähnlich gelagerte Sachen; im besten Fall kommt man dadurch direkt auf die Lösung, aber auch schon zu wissen, wonach man suchen muss hilft. Wichtiger ist aber noch das Antrainieren einer anderen Arbeitsweise, man lernt besser sich selbst zu helfen ein Problem zu lösen.
Will man z.B. Softwareentwickler werden, hilft es, schon an einem Softwareprojekt mitgerbeitet zu haben. Diese Praxiserfahrung erwirbt man entweder im Praktikumssemester in einer Firma oder z.B. bei einem Open Source Projekt, denn bei einem Informatikstudium lernt man nicht das Programmieren im eigentlichen Sinn, sondern man erlernt u.a. Methoden die einem beim Programmieren nützen. Englischkentnisse sollte man selbstverständlich auch haben.
Ein Informatikstudium bietet eine breite Perspektive von möglichen Spezialisierungen: Entwickler, Berater, Administrator, etc. Auch die Wirtschaftszweige, in denen man arbeiten kann, sind vielfältig - ob in Forschung oder Wirtschaft, in speziellen Softwarefirmen oder als Experte in fremden Branchen, vieles ist möglich.
Wer ein Informatikstudium ordentlich beenden kann, hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Gehalt ist in Ordnung; höhere Gehälter bekommt man wie meist in Leitungsfunktionen, z.B. als Team- oder Projektleiter, wo man aber oft weniger mit der eigentlichen Entwicklung und mehr mit Organisation zu tun hat.
Die Studienzeit ist die schönste Zeit des Lebens, geniesst sie. Der Wissenserwerb im zukünftigen Berufsfeld ist wichtig, aber das universitäre Umfeld erlaubt es, sein Wissen auch in anderen Bereichen zu erweitern - nicht nur Ausbildung sondern vor allem Bildung an sich - zumindest noch, also nutzt die Möglichkeiten, denn meiner Meinung nach geht der Trend an Universitäten so langsam in Richtung "Berufsausbildungsfabriken".