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Startseite › Naturwissenschaften › Informatik › Berufe › Sebastian (30), Softwareentwickler
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Sebastian (30)
Softwareentwickler

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Computer und Softwareentwicklung haben mich schon in meiner Schulzeit sehr interessiert. Deshalb stand für mich früh fest, dass ich Informatik studieren werde.

Ich hatte mich bewusst für ein Studium an einer FH entschieden, da mir eine praktische Ausrichtung wichtig war.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte Softwareentwickler werden.

Diesen Beruf habe ich ergriffen, allerdings bildet die eigentliche Softwareentwicklung nur einen sehr kleinen Teil meines Berufs: Kundenberatung (auch vor Ort), Konzepterstellung, Absprachen mit dem Vertrieb oder Planungsmeetings machen etwa 50% meines Tages aus.

Mein Beruf:

In großen Unternehmen kommt sehr viel Software zum Einsatz. Diese wird entweder individuell erstellt oder in Form von Standardsoftware zur Verfügung gestellt, die allerdings angepasst oder erweitert werden muss.

Meine Aufgabe ist es herauszufinden, was der Kunde benötigt, dies in einem Konzept (schriftlich) zu beschreiben und eine Aufwandsabschätzung zu machen. Wenn der Kunde einverstanden ist, setze ich das Konzept zusammen mit Kollegen um.

Mein typischer Arbeitstag:

8:30-9:00 Emails bearbeiten

9:00-11:00 Grobkonzeption/Angebotserstellung

11:00-11:30 Koordination mit Mitarbeitern bzgl. Qualitätsmanagement

11:30-12:15 Treffen mit Vertrieb bzgl. Kundenanforderung

12:15-12:45 Mittagspause

12:45-15:00 Softwareentwicklung

15:00-16:00 Teamleiter-Treffen (Aufgabenplanung der kommenden Woche, Prüfen von Kennzahlen/Auslastung, usw.)

16:00-16:30 Kundentelefonat bzgl. Rückfragen zum Grobkonzept

16:30-17:00 Besprechung mit Auszubildenden

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Die Inhalte der Vorlesungen spielen in meiner täglichen Arbeit so gut wie keine Rolle. Was mir weiterhilft sind die Erfahrungen, die ich aufgrund von praktischen Übungen (Hausarbeiten) während des Studiums gewonnen habe.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Während meines Studiums waren zwei Praxissemester Pflicht. Für weitere Praktika waren die Semesterferien zu kurz.

Was sich für Informatiker anbietet, ist während des Studiums bereits nebenbei in diesem Feld zu arbeiten. So bekommt man praktische Einblicke und verdient schon etwas Geld.

Ich bereue es, keinen Auslandsaufenthalt gemacht zu haben (hätte sich in Kombination mit einem Praxissemester angeboten).

In diesen Berufsfeldern kann man als Informatiker tätig werden:

Informatiker werden in fast allen Unternehmen benötigt. Die Aufgaben reichen von Entwicklung von Software zu Beratung (Consulting) und Planung (Projektleitung).

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Das Gehalt für Informatiker ist grundsätzlich gut, ähnlich wie bei Ingenieursberufen. Karrierechancen hingegen sind eingeschränkt, da man für die Führungspositionen in den meisten Unternehmen zu spezialisiert ist.

Aus dem Beruf:

  • Björn (35)
    selbständiger Medieninformatiker
  • Hamid (27)
    Softwareentwickler
  • Katrin (26)
    wissenschaftliche Mitarbeiterin Bioinformatik
  • Marco (33)
    Softwareentwickler
  • Susanne (44)
    Abteilungsleiterin SAP-System Betreuung