Ich habe Mathematik und Physik studiert, da ich für beide Fächer schon immer ein ausgeprägtes Interesse hatte.
Ursprünglich wollte ich Astrophysikerin werden - das Weltall erforschen und die Geheimnisse des Universums verstehen. Geworden bin ich Professorin für mathematische Physik.
Der Beruf setzt sich zusammen aus folgenden Bereichen:
8:00 - 10:00 Uhr: Vorlesung
10:00 - 12:00 Uhr: Verwaltungstätigkeit (zum Glück habe ich eine Sekretärin, die vieles übernimmt...)
13:00 - 15:00 Uhr: Betreuung der Studenten, Sprechstunde, dazwischen Vorlesungsvorbereitung / Korrespondenz erledigen (z.B. Gutachten schreiben, Publikationen tippen)
15:00 - 17:00 Uhr: SeminarEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. oder Besprechung oder Vortrag
20:00 - 22:00 Uhr: Eigenständige und konzentrierte Forschungsarbeit in meinen eigenen vier Wänden.
In den Semesterferien fallen Vorlesungen und Seminare weg, dadurch hat man Zeit, auf Tagungen und Kongresse zu fahren.
Sehr - aber das ist für eine Tätigkeit an der UniversitätDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. auch nicht weiter verwunderlich.
Da sollte man aufpassen, sich nicht zu verzetteln. Ein Auslandsaufenthalt ist gut, muss aber fachlich sinnvoll sein und nicht alleine dem Tourismus dienen.
Gleiches gilt für Praktika während des Studiums. In meinen Fächern (Mathematik & Physik) sind Praktika am besten im Rahmen von bestehenden Industriekooperationen, über die die Kollegen am Fachbereich Auskunft geben können.
- und und und... Physiker und Mathematiker sind Generalisten, die in vielen Gebieten zum Einsatz kommen.
Solange die Mehrheit der Leute nicht weiß, wie der Strom in die Steckdose kommt und die Prozentzahlen auf der Rechnung funktionieren wird es für Mathematiker und Physiker auch weiterhin Bedarf geben.
Im Ernst: Die Arbeitslosenzahlen sind gering, die Chancen gut, die Gehälter im oberen Bereich (in Vergleich zu Akademikern insgesamt).
Nicht von den Schwierigkeiten der ersten beiden Semester kapitulieren! Mathematik und Physik zu studieren ist hart, anstrengend, aufreibend... Aber es lohnt sich (und danach hat man sich an das Arbeiten gewöhnt, dann wird es besser).
Man sollte sich bewusst sein, dass man die Wochenenden mit Hausarbeiten und die Ferien mit Prüfungsvorbereitung verbringen wird. Freund/Freundin sollte man in Urlaub schicken und den Fernseher bei der GEZ abmelden, denn für beides wird man im ersten Jahr keine Zeit haben.