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Startseite › Naturwissenschaften › Mathematik › Berufe › Carla (35), Universitätsprofessorin
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Carla (35)
Universitätsprofessorin

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe Mathematik und Physik studiert, da ich für beide Fächer schon immer ein ausgeprägtes Interesse hatte.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ursprünglich wollte ich Astrophysikerin werden - das Weltall erforschen und die Geheimnisse des Universums verstehen. Geworden bin ich Professorin für mathematische Physik.

Mein Beruf:

Der Beruf setzt sich zusammen aus folgenden Bereichen:

  1. Forschung: Forschung auf meinem Gebiet, der globalen Theorie der Lösungen von Differentialgleichungen auf gekrümmten Räumen. Dazu gehört die Betreuung von fortgeschrittenen Studenten, die sich auf diesen Gebieten qualifizieren wollen (Bachelor/Master/Diplom-Arbeiten usw.)
  2. Lehre: ca. 10 Studen pro Woche (während der Semesterzeiten) unterrichte ich Mathematik an der UniversitätDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. - Anfänger, Fortgeschrittene, Lehramtsstudenten etc. Außerdem Vorbereitung der Lehre und Begleitung von Seminaren und Praktika.
  3. Verwaltung und Management: Dieser Punkt wird oft unterschlagen. Eine größere Arbeitsgruppe zu leiten (ca. 15 Leute) setzt ein gewisses Organisationstalent voraus. Man ist sehr frei in seiner Tätigkeit, trägt aber auch viel Verantwortung. Die Organisation des Fachbereichs (etwa geplante Neueinstellungen, Projekte usw.) nimmt ebenfalls einige Zeit in Anspruch.

Mein typischer Arbeitstag:

8:00 - 10:00 Uhr: Vorlesung

10:00 - 12:00 Uhr: Verwaltungstätigkeit (zum Glück habe ich eine Sekretärin, die vieles übernimmt...)

13:00 - 15:00 Uhr: Betreuung der Studenten, Sprechstunde, dazwischen Vorlesungsvorbereitung / Korrespondenz erledigen (z.B. Gutachten schreiben, Publikationen tippen)

15:00 - 17:00 Uhr: SeminarEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. oder Besprechung oder Vortrag

20:00 - 22:00 Uhr: Eigenständige und konzentrierte Forschungsarbeit in meinen eigenen vier Wänden.

In den Semesterferien fallen Vorlesungen und Seminare weg, dadurch hat man Zeit, auf Tagungen und Kongresse zu fahren.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Sehr - aber das ist für eine Tätigkeit an der UniversitätDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. auch nicht weiter verwunderlich.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Da sollte man aufpassen, sich nicht zu verzetteln. Ein Auslandsaufenthalt ist gut, muss aber fachlich sinnvoll sein und nicht alleine dem Tourismus dienen.

Gleiches gilt für Praktika während des Studiums. In meinen Fächern (Mathematik & Physik) sind Praktika am besten im Rahmen von bestehenden Industriekooperationen, über die die Kollegen am Fachbereich Auskunft geben können.

In diesen Berufsfeldern kann man als Mathematiker tätig werden:

  • gesamte Computer-Branche
  • vom Programmieren bis zum Halbleiter-Design
  • Industrieforschung (z.B. Maschinenbau, Autobau)
  • Banken und Versicherung
  • Unternehmensberatung

 - und und und... Physiker und Mathematiker sind Generalisten, die in vielen Gebieten zum Einsatz kommen.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Solange die Mehrheit der Leute nicht weiß, wie der Strom in die Steckdose kommt und die Prozentzahlen auf der Rechnung funktionieren wird es für Mathematiker und Physiker auch weiterhin Bedarf geben.

Im Ernst: Die Arbeitslosenzahlen sind gering, die Chancen gut, die Gehälter im oberen Bereich (in Vergleich zu Akademikern insgesamt).

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Nicht von den Schwierigkeiten der ersten beiden Semester kapitulieren! Mathematik und Physik zu studieren ist hart, anstrengend, aufreibend... Aber es lohnt sich (und danach hat man sich an das Arbeiten gewöhnt, dann wird es besser).

Man sollte sich bewusst sein, dass man die Wochenenden mit Hausarbeiten und die Ferien mit Prüfungsvorbereitung verbringen wird. Freund/Freundin sollte man in Urlaub schicken und den Fernseher bei der GEZ abmelden, denn für beides wird man im ersten Jahr keine Zeit haben.

Aus dem Beruf:

  • Andrej (39)
    Projektmanager für Datenbanken
  • Robert (28)
    wissenschaftlicher Mitarbeiter Ingenieurswesen
  • Sonja (30)
    Softwareentwicklerin
  • Sören (24)
    Unternehmensberater
  • Thorsten (31)
    Versicherungsmathematiker