Mathematik habe ich studiert, weil ich fasziniert war von der Klarheit und Genauigkeit der mathematischen Ausdrucksweise.
Ich wollte Mathematiker werden und bin Versicherungsmathematiker geworden.
Versicherungsmathematiker arbeiten mit mathematischen Methoden der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Finanzmathematik an Fragestellungen aus dem Versicherungswesen (z.B.: Wie wahrscheinlich ist ein Autounfall und wieviel sollte demnach eine entsprechende Versicherung kosten?) und entwickeln unter Berücksichtigung des rechtlichen und wirtschaftlichen Umfeldes Lösungen.
Heute war ich zum Beispiel den ganzen Tag damit beschäftigt, ein Berechnungsprogramm an eine veränderte Gesetzeslage anzupassen.
Im Studium lernt man auf eine sehr abstrakte Art zu denken. Dies hilft bei vielen praktischen Problemstellungen im Berufsalltag. Diese können oft einfacher gelöst werden, indem sie auf einer höheren Abstraktionsebene formuliert werden.
Ein Jahr im Ausland zu studieren kann ich sehr empfehlen. Aber nicht, weil es gut aussieht im Lebenslauf, sondern weil es eine sehr prägende und auch vergnügliche Zeit sein kann.
Die Berufsfelder von Mathematikern sind sehr weit gefasst, da ein wissenschaftliches Studium generell nicht als direkte Berufsausbildung zu verstehen ist.
Sehr gut.
Studiert am besten das, was euch am meisten interessiert.