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Startseite › Recht & Wirtschaft › Betriebswirtschaftslehre › Berufe › Beate (26), Logistikerin bei einem Healthcare-Unternehmen
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Beate (26)
Logistikerin bei einem Healthcare-Unternehmen

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Aus mehreren Gründen habe ich BWL (mit interkultureller Qualifikation Englisch) studiert:

  • Interesse an Logistik,
  • Neugierde, wie Unternehmen funktionieren, 
  • Interesse an einer universitären Ausbildung, die nicht nur ein Fach beinhaltet.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Was ich damit werden wollte, wusste ich noch nicht so recht - geworden bin ich Logistikerin in einem Gesundheits-/Healthcare-Unternehmen.

Mein Beruf:

Im Unternehmen versenden wir Waren aus einem zentralen Lager per LKW, Zug, Schiff und Flugzeug in 140 Länder, wo sie an Kunden verkauft werden.

Ich arbeite an verschiedenen Projekten innerhalb der Logistik, z.B. der Fragestellung, wie man die Speditions- und Verladeprozesse besser aufeinander abstimmen kann, oder wie man Großgeräte am besten nach Asien transportiert - inkl. des Informations-, Waren-, Dokumenten- und Informationsflusses.

Mein typischer Arbeitstag:

8:00 - 8:30 Emails bearbeiten

8:30 - 9:30 Datenanalyse: Wie viele Geräte werden wohin verkauft?

9:30 - 9:45 Telefonat mit einem Kollegen: Können die Daten stimmen?

9:45 - 10:45 Weitere Analysen: Was sagen mir die Daten, was folgere ich daraus?

10:45 - 11:45 Vorbereitung eines Flussdiagramms: Wie sehen mögliche Prozesse aus?

11:45 - 12:45 Mittagspause

12:45 - 13:45 Termin mit meinem Chef: Passen meine Ideen? Kann ich so weiterarbeiten, was gibt es zu beachten?

13:45 - 14:15 Ich mache Termine für die kommende Woche mit verschiedenen Ansprechpartnern aus, die mir mehr Informationen geben können.

14:15 - 14:45 Ich telefoniere mit verschiedenen Kollegen, um erklärt zu bekommen, ob ich rechtlich etwas beachten muss.

14:45 - Ende des Arbeitstags: Ich arbeite noch an meiner Analyse und erstelle ein paar erste Grafiken.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Das Studium hilft dabei:

  • zu lernen, wie man komplexe Fragestellungen strukturiert angeht, Probleme und Zusammenhänge darstellt, Einflussdiagramme zeichnet u.Ä.
  • zu verstehen, wie Unternehmen und die Wirtschaftswelt grob funktioniert
  • Konzepte zu kennen, mit Hilfe derer man Themen darstellen und analysieren kann
  • sich schnell in verschiedene Sachverhalte eindenken zu können.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

  • Praktika, um herauszufinden, wie es "tatsächlich" im Unternehmen ist - und um zu beweisen, dass man den Transfer von der Theorie zur Praxis leisten kann.
  • Engagement, weil es immer wichtig ist, "über den Tellerrand hinauszuschauen" - und weil es sehr bereichernd ist!

In diesen Berufsfeldern kann man als Betriebswirt tätig werden:

In allen betriebswirtschaftlichen Bereichen - je nach Schwerpunkt und Interesse.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Bestens - aufgrund der guten Basis, auf der man aufbauen kann.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Ideale Voraussetzungen sind Neugierde und Begeisterung für das, was man macht.

Aus dem Beruf:

  • Barbara (38)
    Consultant Marktforschung
  • Carolin (27)
    Produktmanagerin bei einem Konsumgüterunternehmen
  • Jens (36)
    Wirtschaftsprüfer
  • Lars (35)
    Referent im öffentlichen Dienst
  • Olaf (26)
    Unternehmensberater
  • Robert (39)
    internationaler Media-Einkäufer bei einem Konsumgüter-Unternehmen
  • Sven (40)
    IT-Projektleiter
  • Veronika (27)
    Beraterin für Risikomanagement