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Startseite › Recht & Wirtschaft › Betriebswirtschaftslehre › Berufe › Robert (39), internationaler Media-Einkäufer bei einem Konsumgüter-Unternehmen
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Robert (39)
internationaler Media-Einkäufer bei einem Konsumgüter-Unternehmen

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe "European Business" studiert - das bedeutet Englisch, BWL, Schwerpunkt Marketing und Personalwesen.

Gründe waren die internationale Ausrichtung mit Auslandssemester und Auslandspraktikum, Kontakte zu Hochschulen und Firmen im Ausland, ssowie ein sehr guter Ruf des Studiums.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Meine damaligen Traumjobs waren Sportmanager oder Produktmanager.

Geworden bin ich zunächst Mediaberater in einer Agentur und nun internationaler Einkäufer für Media auf Kundenseite (also in einem Unternehmen, für das wiederum Agenturen arbeiten).

Mein Beruf:

Ich verhandle die jährlichen Rahmenverträge (also Preise) für die Werbeplätze unseres Unternehmens in allen Medien (TV, Print, Online, Radio,...). Diese Preise kommen dann zur Anwendung, wenn unsere Marken und Produkte beworben werden sollen, wenn also Werbe-Kampagnen in den verschiedenen Medien geschaltet werden.

Weiterhin bin ich natürlich auch für die Analyse und Kontrolle verantwortlich. In meiner Position als internationaler Einkäufer mache ich das in den verschiedensten Märkten in Europa (und häufig auch darüber hinaus).

Mein typischer Arbeitstag:

Typische Arbeiten sind:
Prüfen der Emails, Planen des Tages, Aufgaben mit meiner Mitarbeiterin abstimmen, Einsparungen in einem Markt berechnen, Unstimmigkeiten mit der Media-Agentur abklären, einen Vertrag durchsehen und Empfehlungen zur Optimierung geben, eine Verhandlung am Telefon führen, ein Reporting ausfüllen, zwischendurch viele telefonische und schriftliche Anfragen beantworten.

Die meiste Arbeit spielt sich vor dem PC ab (viel Arbeit mit Excel), dazu kommen ca. 40 Reisen pro Jahr in andere Länder, um Märkte zu besuchen oder vor Ort Verhandlungen zu führen.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Die Studieninhalte helfen mir, Gesamtzusammenhänge zu verstehen und insbesondere im Bereich Marketing kann ich auf genaueres Wissen zurückgreifen.

Mein spezielles, medienbezogenes Fachwissen, was ich in meinen Job einbringe, habe ich beim "Training on the job" in einer Media-Agentur gelernt.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Praktika sind ratsam, am besten im Ausland, am besten bei einem großen Konsumgüterhersteller, damit hat man die besten Voraussetzungen für breitgefächerte Möglichkeiten im Bereich Marketing.

In diesen Berufsfeldern kann man als Betriebswirt tätig werden:

In allen Berufsfeldern, für die man sich mit einem BWL-Studium vorbereitet.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Die Gehalts- und Karrierechancen schätze ich als sehr gut ein. Ich mache dies an meiner eigenen Entwicklung und der von Kommilitonen fest.

Allerdings gilt natürlich wie überall, dass es auch große Unterschiede gibt.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Versuchen Sie, so viel wie möglich zu lernen und sich insbesondere im Bereich Sprachen so breit wie möglich aufzustellen.

Ich habe den Fehler gemacht, Englisch zu wählen obwohl ich es schon konnte. Ich hätte den Schwerpunkt (und die Auslandsaufenthalte) rückblickend auf andere Sprachen legen sollen.

Aus dem Beruf:

  • Barbara (38)
    Consultant Marktforschung
  • Beate (26)
    Logistikerin bei einem Healthcare-Unternehmen
  • Carolin (27)
    Produktmanagerin bei einem Konsumgüterunternehmen
  • Jens (36)
    Wirtschaftsprüfer
  • Lars (35)
    Referent im öffentlichen Dienst
  • Olaf (26)
    Unternehmensberater
  • Sven (40)
    IT-Projektleiter
  • Veronika (27)
    Beraterin für Risikomanagement