Jura.
Weil ich meine Stärken im sprachlichen Bereich sah und nichts "Brotloses" studieren wollte. Und weil ich gedacht habe, "damit kann man alles Mögliche machen".
Zuerst wollte ich vielleicht Staatsanwältin werden. Dann wollte ich etwas machen, was möglichst wenig mit Jura an sich zu tun hat.
Inzwischen bin ich juristische Referentin im Justitiariat einer Rundfunkanstalt. Außerdem bin ich als Rechtanwältin zugelassen.
Wir (vier Volljuristen) beraten die Rundfunkanstalt in allen rechtlichen Belangen.
Ich bin zuständig für juristische Fragen in den Bereichen Vertrieb, Versicherungen, Markenrecht/Titelschutz und Projektförderung. Dazu gehört insbesondere auch die Prüfung von Vertragsentwürfen. Ca. 1/3 der Verträge/Korrespondenz sind auf Englisch.
Mails und Abteilungskalender checken, Prüfung eiliger Verträge / Beantwortung eiliger Fragen, ggf. Rückfragen in den zuständigen Abteilungen (z.B. Vertrieb), telefonische Anfragen beantworten, ggf. eine Besprechung in größerer Runde im Haus führen, externen Anwälten Anweisungen geben.
Mal mehr, mal weniger.
Ich habe z.B. leider weder in Studium noch im ReferendariatEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. je Vertragsgestaltung oder etwas zur Betreuung von Förderprojekten gelernt.
Andererseits profitiere ich in allen Bereichen von der strukturierten Vorgehensweise, die man im Jurastudium lernt. Und manchmal bearbeite ich auch Fälle, auf die ich z.B. klassische Mietrechtskenntnisse anwende.
Englisch lernen! So gut es irgend geht! Alle anderen Sprachen sind nur nice to have.
Und vielleicht ein längerfristiger Nebenjob, um sich an den Arbeitsalltag zu gewöhnen.
Angeblich "überall". Ich kenne Juristen bei der Justiz (Staatsanwalt, Richter), als Rechtsanwälte, bei Unternehmen in Rechtsabteilungen, als Referenten von Politikern, als Makler und als Vermittler beim Arbeitsamt.
Ziemlich gut, allerdings sehr stark notenabhängig.
Studiert Jura nicht als Notlösung. Im Zweifel kommt Ihr aus der Nummer nicht mehr raus.
Sucht den Studienort sorgsam aus. Es scheint Jura-Studentenstädte für "Burberry-Juristen" und für "Öko-Juristen" zu geben.
Und: Das ReferendariatEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. ist toll! Aber dafür muss man eben erst durchs Studium.