back to frontpage
  • Ingenieurswesen
  • Medizin
  • Naturwissenschaften
  • Recht & Wirtschaft
  • Sozialwissenschaften
  • Sprache, Kultur & Medien
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
Uni-Lexikon F.A.Q.
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Jura
  • Volkswirtschaftslehre
  • Tipps zur Fächerwahl
  • Tipps zur Hochschulwahl
  • Links
  • Das Team
  • Partner
  • Filmteams
  • Presse
Startseite › Recht & Wirtschaft › Jura › Berufe › Markus (40), Staatsanwalt
  • Überblick
  • Vorlesungen
  • Professoren
  • Studenten
  • Berufe

Markus (40)
Staatsanwalt

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe Rechtswissenschaften studiert.

Mein Interesse wurde durch den Besuch einer Gerichtsverhandlung während der Schulzeit geweckt. Auch bestand schon immer besonderes Interesse an Staatsorganisation.

Schließlich ist Jura extrem vielseitig, da nahezu alle Bereiche des Lebens reglementiert sind und daher auch in allen Bereichen Juristen benötigt werden bzw. tätig sind.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte Unternehmensjurist oder Verwaltungsjurist werden und bin nun Staatsanwalt.

Mein Beruf:

Ein Staatsanwalt klärt - gemeinsam mit der Polizei und anderen Behörden - Straftaten auf, also insbesondere ob und ggf. wer sich strafbar gemacht hat.

Anschließend entscheidet der Staatsanwalt, ob eine gerichtliche Bestrafung herbeigeführt werden soll oder das Verfahren beispielsweise mangels Tatnachweises oder geringer Schuld eingestellt wird.

Nach der Verurteilung ist die Staatsanwaltschaft auch für die Durchführung der Vollstreckung zuständig.

Mein typischer Arbeitstag:

Ein typischer Arbeitstag besteht hauptsächlich in der Bearbeitung von Akten.

Zudem steht man häufig mit Polizeibeamten in Kontakt, um weitere Ermittlungen in einzelnen Verfahren abzusprechen.

Schließlich hat wenigstens einmal wöchentlich jeder Staatsanwalt Sitzungsdient beim Gericht.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Das Grundverständnis für Recht und Gesetz, welches man während des Studiums erwirbt, benötigt man jeden Tag im Berufsalltag.

Bestimmte Spezialmaterien werden jedoch im Studium überhaupt nicht behandelt.
Zudem hat man als Staatsanwalt idR nur noch wenig Berührungspunkte mit dem Zivilrecht und Verwaltungsrecht.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Grundsätzlich sind besondere Sprachkenntnisse immer vorteilhaft, wenngleich diese im klassischen Justizdienst wohl kein entscheidenes Einstellungskriterium darstellen.

Eine studienbegleitende juristische Arbeit in einer Rechtsanwaltskanzlei, einem Unternehmen oder an der Uni dürfte ebenfalls empfehlenswert sein.

In diesen Berufsfeldern kann man als Jurist tätig werden:

  • Klassischer Jusitzdienst (Richter/Staatsanwalt),
  • Rechtsanwalt,
  • Unternehmensjurist,
  • Verwaltungsjurist,
  • Politik,
  • ...

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Bei guten Noten in beiden Examina (Prädikatsnoten) und evtl. weiteren Qualifikationen (Promotion/LLM, Sprachkenntnisse) bestehen sehr gute Gehaltsaussichten auch zu Beginn der Berufstätigkeit.

Andererseits besteht angesichts der Juristenschwemme bei mittelmäßig oder gerade auch schlechten Noten die Befürchtung, keinen oder nur schlecht bezahlte Jobs zu erhalten.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Nahezu jeder Jura-Student wollte das Studium wohl mal hinschmeißen und aufgeben. Dann aber nicht aufgeben, sondern durchbeißen und weitermachen. Es lohnt sich!

Aus dem Beruf:

  • Ina (29)
    Juristische Referentin bei einer Rundfunkanstalt
  • Jens (36)
    Rechtsanwalt in einer Großkanzlei
  • Julia (29)
    Referentin im öffentlichen Dienst
  • Maxime (38)
    Unternehmensjuristin in der Industrie
  • Thomas (33)
    Rechtsanwalt