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Uni-Lexikon F.A.Q.
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    Steuerpolitik

    Ludwig-Maximilians-Universität München

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    Konjunktur- und Wachstumspolitik

    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Prof. Dr. h.c. mult. Martin Hellwig Ph.D.

    Director

    MPI for Research on Collective Goods

  • Suri,
    5. Semester

    VWL

    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

  • Felix,
    9. Semester

    VWL

    Universität Mannheim

  • Adrian,
    7. Semester

    VWL

    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

  • Studentin,
    2. Semester

    VWL

    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Julia,
    10. Semester

    VWL

    Universität Mannheim

  • Jens,
    2. Semester

    VWL

    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn

    Lst. für Nationalöko- nomie u. Finanzwiss.

    LMU München

  • Susanne,
    6. Semester

    VWL

    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Lukas,
    7. Semester

    VWL

    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro

    Lst. für Wirtschafts- politik und Internatio- nale Makroökonomik

    Universität Mainz

  • Nora,
    7. Semester

    VWL

    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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Worum geht es im VWL-Studium?

Die Volkswirtschaftslehre (VWL) begegnet uns tagtäglich – oft ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Ob Wahlkampfdebatten über die Notwendigkeit von Mindestlöhnen, Anti-Globalisierungsdemonstrationen oder die Vorstellung eines neuen Einkommensteuermodells: All das sind im Kern volkswirtschaftliche Themen (oft eng verzahnt mit Wirtschaftspolitik). Interessieren dich die Hintergründe, z.B. wie bestimmte Steuern im Hinblick auf unsere Volkswirtschaft zu bewerten sind? Dann wäre ja vielleicht ein VWL-Studium etwas für dich.

Die Volkswirtschaftslehre hat – im Gegensatz zur Betriebswirtschaftslehre – nicht Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens im Blick, sondern beleuchtet die Ökonomie ganzer Staaten und Gesellschaften. Während des VWL-Studiums beschäftigst du dich zumeist mit den folgenden Teilbereichen:

  • Wirtschaftstheorie: Mikroökonomie
  • Wirtschaftstheorie: Makroökonomie
  • Wirtschaftspolitik
  • Finanzwissenschaft
  • Außenwirtschaftstheorie
  • Ökonometrie

Im Mittelpunkt der VWL steht dabei die Wirtschaftstheorie, die man aufgrund der unterschiedlichen Betrachtungsebenen nochmals in Mikroökonomie und Makroökonomie unterscheidet.

Die Mikroökonomie beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Verhalten einzelner Haushalte in Abhängigkeit von den staatlichen Rahmenbedingungen, z.B.: Wie wird der einzelne Haushalt unter den gegebenen Bedingungen (Einkommen, Steuern, Zinsen usw.) seinen Nutzen zu maximieren? Wie viel wird er also ausgeben, wie viel sparen? Und wie ändert sich seine Nutzenmaximierung, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern?

Die Makroökonomie dagegen legt den Fokus auf die Gesamtwirtschaft. Dort gehst du meistens mit Hilfe von mathematischen Modellen beispielsweise der Frage auf den Grund, wie sich Inflation, Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum gegenseitig beeinflussen.

Wie können Wirtschaftswachstum und eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen erzielt werden? Welche „Werkzeuge“ stehen dem Staat dafür zur Verfügung und wie sind sie zu bewerten? Wann und wie sehr sollte der Staat überhaupt regulierend eingreifen? Das sind Fragen, mit welchen du dich im Fach Wirtschaftspolitik beschäftigst.

Im Teilgebiet der Finanzwissenschaft untersuchst du das wirtschaftliche Handeln der öffentlichen Hand (Bund, Länder und Gemeinden), beispielsweise das Verhältnis von staatlichen Einnahmen (z.B. Einkommensteuern) und Ausgaben (z.B. Subventionen für die Landwirtschaft) zueinander.

Internationale Wirtschafts- und Handelsbeziehungen stehen im Mittelpunkt der Außenwirtschaftstheorie. Globalisierung oder der Einfluss schwankender Wechselkurse können dort beispielsweise betrachtet werden.

Die Ökonometrie ist stark mathematisch geprägt. Dort lernst du statistische Methoden kennen, die die Analyse von volkswirtschaftlichen Daten ermöglichen, um daraus bestimmte Schlüsse ziehen und z.B. zukünftige Entwicklungen vorhersagen zu können.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die RegelstudienzeitEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. des Bachelor-Studienganges beträgt sechs Semester. In den Anfangssemestern werden zunächst die Grundlagen in Mikro- und Makroökonomie, Betriebswirtschaft und den mathematischen Methoden, insbesondere Statistik gelegt. Je nach Uni kannst du dann in den höheren Semestern unterschiedliche Schwerpunkte, wie zum Beispiel Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Europäische Integration oder Regionalökonomie wählen. Den AbschlussDoktorand ist die Bezeichnung für jemanden, der seine Doktorarbeit scheibt und somit Anwärter auf den Doktortitel ist. Doktoranden werden häufig während ihrer Forschungsarbeit auch als Dozenten bzw. Forschungspersonal an Hochschulen eingesetzt. bildet eine Bachelor-Arbeit.

Danach hast du noch die Möglichkeit, zusätzlich einen Master-Studiengang (vier Semester) zu absolvieren. Dafür muss zumeist ein spezieller Schwerpunkt gewählt werden. Den Mastertitel erwirbst du schließlich mit einer Master-Arbeit.

Welche Besonderheiten gibt es?

VWL kann nicht nur in Reinform studiert werden – es sind auch Kombinationen oder Spezialisierungen von Anfang an möglich. Beispielsweise ist die Kombination der beiden verwandten Fächer VWL und BWL weit verbreitet. Im Fach Wirtschaftswissenschaften sind beide Disziplinen vereint.

Da viele Hochschulen Partnerschaften mit Instituten im Ausland unterhalten, bieten sie auch internationale Studienprogramme an. Dazu gehören unter anderem die Studiengänge European Economic Studies oder International Economics.

Außerdem bieten mittlerweile auch Fachhochschulen den Studiengang VWL an. Im Gegensatz zu Universitäten ist das Studium hier praxisorientierter angelegt und sieht in der Regel ein volles Praxissemester vor.

Grundsätzlich gilt: Gute Englischkenntnisse sind äußerst hilfreich, da ein Großteil der Literatur aus dem englischen Sprachraum stammt sowie je nach UniversitätDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. auch einzelne Vorlesungen auf Englisch gehalten werden. Auch für Auslandssemester, die im zunehmend internationalisierten Studiengang VWL eine wichtige Rolle spielen, sind Sprachkenntnisse wichtig. Hilfreich ist, wenn Du Dich über die genauen Anforderungen für einzelne Studiengänge frühzeitig bei der Uni informierst.

Wo und als was arbeiten Volkswirte?

Volkswirte arbeiten vor allem in der Wirtschaftspolitik, im Rechnungs- und Finanzwesen oder in statistischen Abteilungen. Aber auch viele andere Tätigkeitsbereiche stehen Volkswirten offen, wobei es durchaus Überschneidungen mit den Berufsfeldern von Betriebswirten gibt:
 

  • Politik – z.B. als wirtschaftspolitischer Berater eines Ministeriums oder Wirtschaftsreferent einer Partei
  • öffentlicher Sektor – z.B. als Projektleiter in der Wirtschaftsförderung oder als Stadtplaner bei einer Behörde
  • Banken – z.B. als Finanzanalyst oder als Kredit- oder Investitionsmanager
  • Versicherungen – z.B. als Referent für Risikomanagement
  • Internationale Organisationen – z.B. als Diplomat im Auswärtigen Dienst oder als Angestellter einer Außenhandelskammer
  • Industrie – z.B. als Spezialist für Konzernrechnungslegung, interner Revisor oder Ressourcenplaner
  • Unternehmensberatungen – z.B. als Consultant
  • Medien – z.B. als Wirtschaftsjournalist oder Auslandskorrespondent
  • Forschung – z.B. als empirischer Wirtschaftsforscher
  • Lehre – z.B. als Dozent an einer UniversitätDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. oder als Berufsschullehrer

Schau doch auch mal in unserer Rubrik „Berufe“ nach – dort berichten Volkswirte aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen aus ihrem Arbeitsalltag. Vielleicht ist ja ein Beruf dabei, der dich besonders interessiert?