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Startseite › Recht & Wirtschaft › Volkswirtschaftslehre › Berufe › Beate (47), Berufsschullehrerin
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Beate (47)
Berufsschullehrerin

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe VWL mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik studiert.

Warum? Weil ich für Informatik nicht genug Mathematik-Eifer hatte und es Wirtschaftsinformatik als eigenes Fach damals noch nicht gab.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich war ganz offen, was das Ziel am Ende meines Diploms betraf. Die EDV hat sich erst so nach und nach entwickelt.

Geholfen bei der Wahl haben mir die Ferienjobs im Verkauf, in der Rechnungsprüfung oder in der Registratur. Teilweise stand ich auch am Band. Da war zumindest klar, was ich nicht werden wollte.

Ich war 7 Jahre EDV-Admininstratorin und in der Benutzerunterstützung tätig. Dann habe ich in den Lehrerberuf gewechselt und bin seit 7 Jahren Berufsschullehrerin.

Mein Beruf:

Tja, zuerst EDV- Tante für alles und jetzt Lehrerin mit Begeisterung.

Mein typischer Arbeitstag:

Mein typischer Arbeitstag ist geprägt von den üblichen Inhalten des Lehrerberufs: Kinder "ärgern" und Wissen sowie Lebenserfahrung und gesunden Menschenverstand weitergeben.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Ich kann Wissen gut strukturieren und ich bin in der Lage, mich schnell in neue Sachgebiete einzuarbeiten.

Meine EDV-Kenntnisse haben mir im Beruf erst einmal nicht geholfen, aber mein Gefühl dafür und eben die Stukturen und die Beschäftigung mit der Materie.

Die VWL-Grundkenntnisse habe ich mit der Zeit in der Industrie vergessen (völlig normal). Das Wissen musste ich mir für den Lehrberuf erst wieder erarbeiten.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Ich habe immer in der Industrie gejobbt. Ich habe kein PraktikumEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. gemacht und ich denke, es war in meinem Studium nicht unbedingt nötig.

Aber die praktische Erfahrung in den Abteilungen der Industrie waren sehr wertvoll für meinen Berufsstart. Für jeden Job habe ich mir einen Bestätigung geben lassen. Das half später bei der Bewerbung.

In diesen Berufsfeldern kann man als Volkswirt tätig werden:

Alles im volkswirtschaftlichen und EDV-technischen Bereich.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Gut bis sehr gut. Frau sollte eben etwas aus sich machen und immer offen bleiben.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Nicht in Panik verfallen, studieren und die Berufe kommen dann schon auf einen zu.

Man muss bei Beginn des Studiums noch nicht genau wissen, welchen Beruf man anstrebt, das ergibt sich meiner Erfahrung nach so nach und nach.

Seid auch entspannt bei der Berufswahl. Nichts ist für ewig. Man/Frau kann immer auch noch etwas Anderes machen. Dazu braucht ihr eine Offenheit des Geistes.

Frauen sollten sich beraten oder coachen lassen, damit sie sich nicht unter Wert verkaufen. Ich hatte meinen Bruder als Coach. Der war immer von mir überzeugt, was mir sehr geholfen hat.

Aus dem Beruf:

  • Katja (38)
    Marketingleiterin einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft
  • Lorenz (27)
    wissenschaftlicher Mitarbeiter Bioenergie
  • Steffen (38)
    Unternehmensberater für Banken
  • Stephan (40)
    Referatsleiter in einem Bundesministerium
  • Thorsten (36)
    Leiter Quantitatives Research