Das klingt zwar wenig professionell, aber in der Tat nach dem Ausschlussprinzip.
Zuerst habe ich alles gestrichen, was mit Naturwissenschaften zusammenhing, weil ich mich nicht kompetent fühlte. Dann habe ich gestrichen, was meines Erachtens brotlose Kunst ist (denke heute anders darüber!) und dann blieb noch BWL bzw. VWL.
Ich habe dann VWL genommen, weil ich
a) bessere Chancen sah nach Würzburg zu kommen und
b) weil es nicht jeder machte.
Zunächst war ich nur wissbegierig und hatte kein echtes Berufsziel. Im Laufe des Studiums interessierte ich mich dann für eine wissenschaftliche Karriere, entweder am LehrstuhlEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. oder in einem InstitutEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden.. Da meine Note knapp am Prädikat vorbeischrammte, war dieser Traum dann vorbei und ich orientierte mich in Richtung Wirtschaft. Nach mehreren kurzen Stationen kam ich dann zu einer regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft - mein Traumjob.
Als Marketingleiterin eines Zentrums für Technologie, Existenzgründung und Kooperation bin ich für mehrere Bereiche im Unternehmen zuständig.
Zum einen für den generellen Außenauftritt des Unternehmens (klassisches Marketing), die Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen im Unternehmensgründungsbereich sowie die redaktionelle Leitung eines regionalen Wirtschaftsmagazins.
Nicht viel!
Praktika sind gut, aber noch wichtiger finde ich es, ÜbungDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. zu bekommen in Verhandlungstaktik, Präsentation (Design und Vortrag), Kommunikationsfähigkeit.
Und wichtig: Überblick und Nerven behalten können. An manchen Tagen kommt alles zusammen.
Banken, VWL-Abteilungen von großen Unternehmen, Wirtschaftsforschunginstitute, Lehramt .... (klassisch),
aber auch Unternehmensberatung, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Marktforschung und alles was auch BWLer machen.
Insgesamt gut, von meinen ehemaligen Studienkollegen jammert eigentlich niemand.
Um sich für ein Studium bzw. Berufsziel zu entscheiden macht es Sinn, viele Leute im Umfeld zu fragen, was sie eigentlich machen, um einen Einblick in verschiedene Berufe zu erhalten. Ich habe mich das damals nicht getraut.