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Startseite › Recht & Wirtschaft › Volkswirtschaftslehre › Berufe › Steffen (38), Unternehmensberater für Banken
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Steffen (38)
Unternehmensberater für Banken

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Aus Faszination für die Gestaltungsmöglichkeiten wirtschaftlicher Rahmenbedingungen habe ich VWL studiert.

Ökonomie ist kein Selbstzweck, sondern dient der Wohlfahrt aller Menschen. Es sind gerade die grundsätzlichen philosophischen Fragestellungen die ein Ökonom an den Anfang stellen muss.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte Ökonom bei der Weltbank oder dem internationalen Währungsfonds werden.

Heute bin ich bei einer großen Beratungsfirma bzw. Wirtschaftsprüfung tätig, analysiere internationale Finanzmärkte und berate Banken in Hinblick auf strategische Fragestellungen.

Mein Beruf:

Ich helfe Banken, nachhaltig erfolgreich zu sein und dabei einen Beitrag zur Stabilität und Effizienz der Finanzmärkte zu leisten.

Mein typischer Arbeitstag:

An einem Montag treffe ich mich morgens vor Ort beim Kunden mit meinem Team von Beratern zur Besprechung des Status, und wir verteilen die Aufgaben für die Woche.

Bis zum Mittagessen befinde ich mich in einem Coaching-Workshop mit Mitgliedern der Geschäftsleitung. Es geht um das Rendite-/Risikoprofil der Bank.

Nachmittags im Büro meines Arbeitgebers analysieren wir die Resultate einer Branchenstudie und erarbeiten Lösungsansätze, die eine Woche später dem Kunden präsentiert werden.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Das Studium hilft mir, die Komplexität der Industrie und die internationalen Verflechtungen und Einflussfaktoren meiner Kunden zu verstehen und stellt mir einen Werkzeugkasten zur Verfügung, mit dem ich meine Arbeit strukturieren kann.

Neben den Studieninhalten ist insbesondere das Verständnis von Methodenproblemen und der Beschränkung von Modellen sowie die Schulung des analytischen Denkens gewinnbringend.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Praktika, insbesondere im Ausland, Sprachen und ein Verständnis von Fragestellungen verwandter Studiengänge (z.B. Politik, BWL, Psychologie) sind wichtig.

In diesen Berufsfeldern kann man als Volkswirt tätig werden:

In internationalen Organisationen (z.B. OECD, IWF, Weltbank), Finanzdienstleistungsunternehmen, Forschungseinrichtunngen, Unternehmensberatungen.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Die Karrierechancen für Volkswirte unterliegen nur geringen Schwankungen.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Interessante Studienvarianten der VWL sollten im In- und Ausland geprüft werden: Bestimmte Hochschulen bieten Studiengänge wie Polit-Ökonomie, VWL und Internationale Beziehungen etc. an.

Aus dem Beruf:

  • Beate (47)
    Berufsschullehrerin
  • Katja (38)
    Marketingleiterin einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft
  • Lorenz (27)
    wissenschaftlicher Mitarbeiter Bioenergie
  • Stephan (40)
    Referatsleiter in einem Bundesministerium
  • Thorsten (36)
    Leiter Quantitatives Research