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Startseite › Sozialwissenschaften › Politik › Berufe › Christin (32), Fernsehautorin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk
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Christin (32)
Fernsehautorin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Politikwissenschaft (MA) studiert, in den Nebenfächern Rechtswissenschaft und Romanische Philologie.

Ich wollte Journalistin werden und mich daher möglichst breit gefächert qualifizieren.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich bin damit Journalistin geworden.

Mein Beruf:

Derzeit mache ich Fernsehberichte, d.h. ich entwickle Ideen für Themen und setzte sie (die Zustimmung der Redakteure vorausgesetzt) um.

Mein typischer Arbeitstag:

Ich recherchiere und überlege mir Themen, die dem Format unserer Sendung entsprechen, biete diese Themen unseren Planern/Redakteuren an und wenn diese zustimmen, recherchiere ich genauer bzw. überlege ich mir einen genauen Aufbau und die filmische, bildiche Umsetzung, vereinbare mit Drehpartnern Termine.

Dann fahre ich zusammen mit einem Kamerateam - bestehend aus Kameramann und Assistent - hin.

Je nach Aktualität schneide ich zusammen mit einem Cutter am selben oder nächsten Tag den Film, schreibe dazu den Text.

Dann folgt die sogenannnte Abnahme: Ich führe den Film mit dem Text dem zuständigen Redakteur vor, es gibt Änderungen oder auch nicht. Wenn es keine gibt, dann gehe ich direkt ins Tonstudio und spreche dort den Text ein.

Und dann ist der Film fertig.

Drum herum und zwischendurch gibt es noch ein wenig Verwaltungsaufwand in verschiedenste Richtungen, der manchmal größer ist, als ich es mir wünsche.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Die konkreten Inhalte recht wenig. Das allgemeine Ganze wohl eher. Es ist wohl vor allem das Sich-durchgeschlagen-haben und das Wissen, im Studienalltag bestanden zu haben und dabei Techniken gelernt zu haben, wie man persönlich Wissen am besten aufnimmt, mit unbekannten Menschen umgeht, in Prüfungssituationen reagiert etc., wovon ich heute profitiere.

Sicherlich kann man seine Erfahrungen auch anderweitig machen. Wie gesagt: das Studium war und ist allerdings formale Voraussetzung (für ein VolontariatDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk).

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Das Studium war eher eine formelle Voraussetzung für meinen Arbeitgeber. Tatsächlich qualifiziert habe ich mich durch Praktika während der Semesterferien und durch freie Mitarbeit während des Studiums, größtenteils auf Basis besagter Praktika.

In diesen Berufsfeldern kann man als Politologe tätig werden:

Siehe vorhandene Wissensdatenbanken hierzu.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Völlig unterschiedlich - je nach Engagement und Fähigkeit von miserabel bis gut / ziemlich gut.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Sich selbst wahrnehmen: Wo bin ich gut, wo bin ich schlecht? Was macht Spaß, was macht keinen? Danach immer neu entscheiden, in welche Richtung man geht.

Nicht an vor Jahren festgelegten Zielen hängen bleiben. Immer geschmeidig bleiben. Ist anstrengend, aber lohnt sich!

Aus dem Beruf:

  • Daniel (32)
    Jugendbildungsreferent bei einem Interessenverband
  • Marc-André (36)
    Entwicklungshelfer in Tansania
  • Roman (28)
    Online-Redakteur
  • Silke (28)
    Referentin im Stiftungswesen
  • Tangmar (32)
    Entwicklungspolitischer Berater in Kolumbien
  • Volker (32)
    Redenschreiber bei einer Landesregierung