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Startseite › Sozialwissenschaften › Politik › Berufe › Daniel (32), Jugendbildungsreferent bei einem Interessenverband
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Daniel (32)
Jugendbildungsreferent bei einem Interessenverband

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte studiert und mich für diese Fächer aus Interesse entschieden, und weil ich in einem damit verwandten Bereich beruflich tätig werden wollte.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Zu Beginn des Studiums war ich beruflich auf den Journalismus hin orientiert, später interessierte ich mich mehr für andere Felder, wie Wissenschaft, Bildungs- und Verbandsarbeit.

Geworden bin ich bisher folgendes:
Bereits vor Studienende Berufseinstieg in Teilzeit als Landesgeschäftsführer des Jugendverbands einer Partei in Rheinland-Pfalz (2 Jahre), dann Geschäftsführer des Netzwerks für Demokratie und Courage Rheinland-Pfalz, eines Bündnisses von Jugendverbänden zur Umsetzung von Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus und für Demokratie an Schulen (ca. 1 Jahr), seit 2007 Referent bei einem großen deutschen Interessenverband im Bereich Jugend, Bildung und berufliche Bildung.

Mein Beruf:

Als Jugendbildungsreferent in der Abteilung Jugend, Bildung, Berufliche Bildung, habe ich vielseite Aufgaben:
Organisation von Bildungs- sowie politischen Veranstaltungen, Vertretung des Interessenverbands in Gremien, Betreuung ehrenamtlicher Strukturen, Planung und Umsetzung der Jugendbildungsarbeit, Kooperationen mit Berufsbildenden Schulen, beispielsweise.

Mein typischer Arbeitstag:

Den typischen Arbeitstag gibt es nicht - jeder Tag läuft (je nach aktuellen Projekten) anders ab.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Durch mein Studium fällt es mir deutlich leichter:

  • mich in viele komplexe Inhalte schnell einzuarbeiten
  • und diese auch darzustellen
  • meine Arbeit selbständig zu organisieren
  • mich in aktuelle Themen meines Arbeitsfeldes einzuarbeiten, weil ich auf Inhalten des Studiums aufbauen kann (z.B. im Bereich von Sozial- und Wirtschaftspolitik, Soziologie der Arbeitsbeziehungen oder der sozialen Ungleichheit, Wirtschafts- und Sozialgeschichte)

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Praktika, um einen Einblick in Berufsbereiche zu erhalten, die man sich vorstellen kann (gerade als Sozialwissenschafter ja recht offen).

In meinem Fall habe ich diese zusätzlich gewonnen durch längerfristige Mitarbeiten, Honorartätigkeiten sowie Ehrenamt, vor allem in der Erwachsenen- und Jugendbildungsarbeit.

Je nach Interessenlage und Budget Besuch von Fortbildungen.

In diesen Berufsfeldern kann man als Politologe tätig werden:

  • Wissenschaft
  • Politik/Verwaltung
  • Verbände, Stiftungen, Parteien
  • Journalismus
  • aber auch in Unternehmen (kenne einige, bei denen das der Fall war), um nur einige Beispiele zu nennen.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Im Vergleich zu meinen Kommilitonen liege ich im Mittelfeld. Gehaltsperspektiven im Schnitt besser als bei Pädagogen oder Romanisten, sicher niedriger als bei Informatikern.

Zentral scheint mir der studienbegleitende Praxisbezug zu sein, bzw. in neuen Studienordnungen ist ggf. ja der Praxisbezug schon von vornherein mehr integriert.

Aus dem Beruf:

  • Christin (32)
    Fernsehautorin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk
  • Marc-André (36)
    Entwicklungshelfer in Tansania
  • Roman (28)
    Online-Redakteur
  • Silke (28)
    Referentin im Stiftungswesen
  • Tangmar (32)
    Entwicklungspolitischer Berater in Kolumbien
  • Volker (32)
    Redenschreiber bei einer Landesregierung