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Worum geht es im Psychologie-Studium?

Wie denken und fühlen gesunde oder kranke Menschen? Warum verhalten sie sich in bestimmten Situationen so, in anderen anders? Wie wirkt Werbung auf Menschen? Unter welchen Umständen können sie am besten lernen oder arbeiten? Wenn dich solche Fragen interessieren, hast du vielleicht sogar schon über ein Psychologie-Studium nachgedacht. Doch worum geht es da eigentlich genau?

Wahrnehmung, Lernen, Emotionen, Bewusstsein, Denken – die Psychologie untersucht und erklärt das Erleben und Verhalten des Menschen. Anders als in der Soziologie liegt der Fokus der Psychologie hauptsächlich auf dem einzelnen Menschen, nicht auf Gruppen von Individuen. Als empirische Wissenschaft stützt sich die Psychologie neben der Verhaltensbeobachtung auf Experimente, deren Ergebnisse mit mathematischen Methoden analysiert werden.

Im GrundstudiumDie Unterscheidung zwischen Grund- und Hauptstudium war insbesondere bei Diplom- und Magisterstudiengängen gebräuchlich. Im Rahmen des Bachelors sind diese Begriffe nur noch selten anzutreffen. Aktuell sind sie noch bei Examensstudiengängen. Das Grundstudium umfasst die ersten Semester des Studiums. Dort lernst du die wissenschaftlichen Methoden und allgemeinen Grundlagen des jeweiligen Fachs kennen. Im Hauptstudium vertiefst du dann diese Kenntnisse und wendest sie auf spezielle Sachverhalte an. In diesem zweiten Abschnitt des Studiums kannst du dich oft auf einen Bereich deines Faches spezialisieren und wählen, welche angebotenen Veranstaltungen du dazu besuchen möchtest. beschäftigst du dich mit den grundlegenden Teilbereichen der Psychologie:

  • Allgemeine Psychologie
  • Entwicklungspsychologie
  • Differenzielle Psychologie (Persönlichkeitspsychologie)
  • Sozialpsychologie
  • Biologische Psychologie

Die Allgemeine Psychologie behandelt die grundlegenden Funktionsformen menschlichen Verhaltens und Erlebens. Hier erfährst du z.B. wie wir bestimmte Entscheidungen treffen, was Kreativität ist und wie wir Gefühle nonverbal ausdrücken.

Die Entwicklung und der Verlauf verschiedenster menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten – wie zum Beispiel Intelligenz oder Moral – von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter ist der Untersuchungsgegenstand der Entwicklungspsychologie.  

Die Differenzielle Psychologie beschäftigt sich mit den Unterschieden zwischen Individuen hinsichtlich verschiedener Persönlichkeitsmerkmale wie zum Beispiel der Intelligenz, Aggressivität, Ängstlichkeit, Introvertiertheit und Gewissenhaftigkeit. Dazu lernst du unter anderem verschiedene Persönlichkeitsmodelle kennen.

Die Sozialpsychologie wiederum beleuchtet die Auswirkungen sozialer Interaktionen auf das Verhalten eines Menschen. Hier wird zum Beispiel an Selbstexperimenten beleuchtet, wie Gruppendenken abläuft, wie Stereotypen und Vorurteile entstehen oder auch von welchen Faktoren beeinflusst wird, ob wir anderen in Notsituationen helfen oder wegschauen.

Und die Biologische Psychologie liefert schließlich Einblicke in die Funktionsweise der Sinne und des Gehirns und somit die physischen Grundlagen menschlichen Verhaltens und Erlebens.

Nachdem im GrundstudiumDie Unterscheidung zwischen Grund- und Hauptstudium war insbesondere bei Diplom- und Magisterstudiengängen gebräuchlich. Im Rahmen des Bachelors sind diese Begriffe nur noch selten anzutreffen. Aktuell sind sie noch bei Examensstudiengängen. Das Grundstudium umfasst die ersten Semester des Studiums. Dort lernst du die wissenschaftlichen Methoden und allgemeinen Grundlagen des jeweiligen Fachs kennen. Im Hauptstudium vertiefst du dann diese Kenntnisse und wendest sie auf spezielle Sachverhalte an. In diesem zweiten Abschnitt des Studiums kannst du dich oft auf einen Bereich deines Faches spezialisieren und wählen, welche angebotenen Veranstaltungen du dazu besuchen möchtest. die fünf oben genannten Teilbereiche im Vordergrund standen, beschäftigst du dich im HauptstudiumDie Unterscheidung zwischen Grund- und Hauptstudium war insbesondere bei Diplom- und Magisterstudiengängen gebräuchlich. Im Rahmen des Bachelors sind diese Begriffe nur noch selten anzutreffen. Aktuell sind sie noch bei Examensstudiengängen. Das Grundstudium umfasst die ersten Semester des Studiums. Dort lernst du die wissenschaftlichen Methoden und allgemeinen Grundlagen des jeweiligen Fachs kennen. Im Hauptstudium vertiefst du dann diese Kenntnisse und wendest sie auf spezielle Sachverhalte an. In diesem zweiten Abschnitt des Studiums kannst du dich oft auf einen Bereich deines Faches spezialisieren und wählen, welche angebotenen Veranstaltungen du dazu besuchen möchtest. mit der Anwendung des erworbenen Grundwissens. Du untersuchst dann z.B. krankhafte Abweichungen von den idealtypischen Ausprägungen, wie du sie im ersten Studienabschnitt kennen gelernt hat. Außerdem stehen – je nachdem, für welche Schwerpunkte du dich entscheidest – weitere Anwendungsgebiete wie die Verbesserung von Arbeitsprozessen, die Personalauswahl, die Wirkung von Werbung usw. auf dem Stundenplan.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die RegelstudienzeitEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. des Bachelor-Studiengangs beträgt sechs Semester. In den ersten Semestern lernst du die Grundlagen in den oben genannten Teilbereichen. An vielen Unis muss man spätestens nach dem dritten Semester die Grundlagenmodule mit einer so genannten Orientierungsprüfung abschließen.

Teil des Studiums ist außerdem ein mehrwöchiges PraktikumEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden., durch das du schon als Student einen Blick in die Arbeitswelt werfen kannst.

In den höheren Semestern stehen dann die Anwendungsfächer wie Klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie oder Pädagogische Psychologie auf dem Plan. Deine Schwerpunkte kannst du je nach Interesse und Berufswunsch frei wählen. An einzelnen Unis werden auch Werbepsychologie, Schulpsychologie, Rechtspsychologie oder Kriminalpsychologie als Anwendungsfächer angeboten.

Der auf den BachelorDoktorand ist die Bezeichnung für jemanden, der seine Doktorarbeit scheibt und somit Anwärter auf den Doktortitel ist. Doktoranden werden häufig während ihrer Forschungsarbeit auch als Dozenten bzw. Forschungspersonal an Hochschulen eingesetzt. aufbauende Master-Studiengang dauert vier Semester (an einzelnen Unis auch weniger) und hat in der Regel nur einen Schwerpunkt – daher ist es gut, wenn du dann schon ziemlich genau weißt, wo deine Interessen liegen und in welche Richtung du beruflich einmal gehen möchtest.

Welche Besonderheiten gibt es?

Mittlerweile bieten einige Hochschulen von vornherein anwendungsorientierte Studiengänge wie Wirtschaftspsychologie, Pädagogische Psychologie oder Sportpsychologie an. Daher schau dir ruhig einmal die verschiedenen Angebote der Hochschulen genauer an, da es unter ihnen große Unterschiede im Lehrangebot gibt.

Für alle Psychologie-Studiengänge, egal ob allgemein oder speziell, gilt aber: Gute Englischkenntnisse sind wichtig. Denn ein Großteil der Fachliteratur ist in englischer Sprache geschrieben und in zunehmendem Maße werden auch Vorlesungen auf Englisch gehalten.

Wo und als was arbeiten Psychologen?

Zunächst muss klar sein, was das Psychologie-Studium nicht leistet: nämlich die Ausbildung zum Psychotherapeuten oder Psychiater. Möchtest du Psychiater werden, solltest du Medizin studieren und daran eine Facharztausbildung für Psychotherapie und Psychiatrie anschließen. Interessierst du dich für den Beruf eines psychologischen Psychotherapeuten, brauchst du einen MasterEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. in Psychologie und zusätzlich eine 3-5jährige Ausbildung – erst dann kannst du als Psychotherapeut arbeiten.

Aber auch ohne diese Zusatzausbildung bieten sich Psychologen vielfältige Arbeitsfelder. Nur etwa die Hälfte aller Psychologen ist tatsächlich im klinischen Bereich als Therapeut beschäftigt. Da psychologische Expertise aber auch in anderen Bereichen benötigt wird, kommen viele unterschiedliche Tätigkeitsfelder in Frage:

  • Praxen – z.B. als niedergelassener Psychotherapeut
  • Kliniken – z.B. als Suchttherapeut oder Notfallpsychologe für die Betreuung von Unfallopfern
  • Pflegeeinrichtungen – z.B. als psychologischer Betreuer in einem Seniorenheim oder einer Behindertenwerkstatt
  • Beratungsstellen – z.B. als psychologischer Berater für Jugendliche
  • Forschung und Lehre – z.B. als Dozent an einer Universität
  • Personalwesen – z.B. als Personalentwickler oder als Arbeits- und Organisationspsychologe in einem Unternehmen
  • Coaching – z.B. als Studien- und Berufsberater oder als freiberuflicher Kommunikationstrainer
  • Markt- und Meinungsforschung – z.B. als tiefenpsychologischer Marktforscher
  • Behörden – z.B. als psychologischer Gutachter beim Gericht oder Jugendamt
  • Schulpsychologischer Dienst – z.B. als pädagogischer Psychologe
  • Verkehrspsychologie – z.B. als verkehrspsychologischer Berater

Einige dieser Berufe werden dir von Psychologie-Absolventen in unserer Rubrik „Berufe“ genauer vorgestellt. Dort erfährst du z.B., mit welchen Themengebieten sie sich hauptsächlich beschäftigen und wie ihr Arbeitsalltag aussieht – schau doch einfach mal rein!