Psychologie, weil sowohl die Themenfelder als auch die Einsatzgebiete (Industrie, Schulen, Kliniken, JVA etc.) so vielseitig sind.
Ich wollte Umweltpsychologin werden und heute bin ich Neurowissenschaftlerin.
Ich erforsche die Ursachen psychischer Erkrankungen im menschlichen Gehirn.
Gemeinsam mit meinen studentischen Hilfskräften werte ich am Computer die Gehirnaktivierungen der Patienten aus. Wenn dabei etwas Interessantes auffällt, veröffentlichen wir dazu einen Artikel.
Außerdem lese ich die Artikel anderer Forscher, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Statistikkenntnisse sind in der Forschung essenziell und im Selbststudium hätte ich sie niemals erwerben können. Man hat ein gutes Basiswissen, aber die Details vergisst man leider wieder. Aber man behält wichtige Schlagworte in Erinnerung und weiß später im Job wo man recherchieren muss.
Mehrere kürzere Praktika in sehr unterschiedlichen Bereichen (auch in jenen, die erstmal nicht so spannend erscheinen), denn die Chance überall reinzuschnuppern hat man nach dem Studium nicht mehr.
In der Industrie sehr hoch, ansonsten mittelmäßig.