Der Umgang mit Menschen hat mich schon immer interessiert, insbesondere was verschiedene Verhaltensweisen auslöst und beeinflusst.
Als ich mich näher mit dem Sudiengang "Psychologie" beschäftigt habe, fand ich vor allem toll, dass es nach dem Studium so ein breites Tätigkeitsfeld gibt, von Organisations- bis hin zu Klinischer Psychologie.
Ich wollte von Anfang an in den Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie, am liebsten in den Personalbereich eines großen Unternehmens. Genau dort bin ich heute tätig.
Ich arbeite als Personalreferentin und arbeite stark operativ. Das bedeutet Personalarbeit in einem internationalen Unternehmen in allen Bereichen, von Personalauswahl bis hin zu klassischer Personalbetreuung eines Standortes.
Das ist das Spannende an diesem Beruf: "Den" Tagesablauf gibt es nicht. Vorstellungsgespräche etc. lassen sich zwar planen, aber 70% sind Tagesgeschäft, z.B. Anfragen von Mitarbeitern, Beratung der Vorgesetzten, Personalentwicklungsmaßnahmen wie z.B. Seminare und vieles mehr.
Eher wenig. Die Sensitivität für andere Menschen ist bei Personalarbeit zwar unglaublich wichtig, aber inhaltlich wäre zumindest ein Grundwissen in Arbeitsrecht hilfreich gewesen.
Auf jeden Fall Praktika in diesem Bereich.
Wenn machbar, sollte man sich auch ein wenig Grundwissen in BWL und Arbeitsrecht aneignen.
Im klinischen oder pädagogischen Bereich oder auch in der freien Wirtschaft, wie eben beispielsweise im Personalbereich.
Gut bis sehr gut, je nach Stellenprofil. Ich selbst habe kaum Nachteile gegenüber Wirtschaftswissenschaftlern im selben Bereich erfahren.
Auf jeden Fall schon während des Studiums in ein großes Unternehmen bzw. das Arbeitsumfeld in der freien Wirtschaft reinschnuppern. Das liegt nicht jedem, gerade unter Psychologen...