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Startseite › Sozialwissenschaften › Psychologie › Berufe › Ivana (27), Personalreferentin
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Ivana (27)
Personalreferentin

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Der Umgang mit Menschen hat mich schon immer interessiert, insbesondere was verschiedene Verhaltensweisen auslöst und beeinflusst.

Als ich mich näher mit dem Sudiengang "Psychologie" beschäftigt habe, fand ich vor allem toll, dass es nach dem Studium so ein breites Tätigkeitsfeld gibt, von Organisations- bis hin zu Klinischer Psychologie.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte von Anfang an in den Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie, am liebsten in den Personalbereich eines großen Unternehmens. Genau dort bin ich heute tätig.

Mein Beruf:

Ich arbeite als Personalreferentin und arbeite stark operativ. Das bedeutet Personalarbeit in einem internationalen Unternehmen in allen Bereichen, von Personalauswahl bis hin zu klassischer Personalbetreuung eines Standortes.

Mein typischer Arbeitstag:

Das ist das Spannende an diesem Beruf: "Den" Tagesablauf gibt es nicht. Vorstellungsgespräche etc. lassen sich zwar planen, aber 70% sind Tagesgeschäft, z.B. Anfragen von Mitarbeitern, Beratung der Vorgesetzten, Personalentwicklungsmaßnahmen wie z.B. Seminare und vieles mehr.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Eher wenig. Die Sensitivität für andere Menschen ist bei Personalarbeit zwar unglaublich wichtig, aber inhaltlich wäre zumindest ein Grundwissen in Arbeitsrecht hilfreich gewesen.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Auf jeden Fall Praktika in diesem Bereich.

Wenn machbar, sollte man sich auch ein wenig Grundwissen in BWL und Arbeitsrecht aneignen.

In diesen Berufsfeldern kann man als Psychologe tätig werden:

Im klinischen oder pädagogischen Bereich oder auch in der freien Wirtschaft, wie eben beispielsweise im Personalbereich.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Gut bis sehr gut, je nach Stellenprofil. Ich selbst habe kaum Nachteile gegenüber Wirtschaftswissenschaftlern im selben Bereich erfahren.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Auf jeden Fall schon während des Studiums in ein großes Unternehmen bzw. das Arbeitsumfeld in der freien Wirtschaft reinschnuppern. Das liegt nicht jedem, gerade unter Psychologen...

Vielleicht noch Jura oder BWL als NebenfachEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. wählen.

Aus dem Beruf:

  • Daniela (36)
    Neurowissenschaftlerin
  • Franziska (28)
    Erwachsenenpsychiaterin in einer Klinik
  • Sarah (26)
    Stationspsychologin in einer Reha-Klinik
  • Tobias (29)
    wissenschaftlicher Mitarbeiter Philosophie in Norwegen
  • Ute (29)
    Psychologin in Heimarbeit