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Startseite › Sozialwissenschaften › Psychologie › Berufe › Ute (29), Psychologin in Heimarbeit
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Ute (29)
Psychologin in Heimarbeit

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Psychologie - weil ich den Umgang mit Menschen allgemein liebe und ich mein Wissen im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen gerne weitergeben wollte.

Ich möchte gerne allen betroffenen Menschen Kraft und Handlungsmöglichkeiten vermitteln und weitergeben, dass es einen Weg gibt, aus Krisen gestärkt statt kaputt herauszugehen. Außerdem interessiert mich die Spezies Mensch und wie wir funktionieren, ob nun körperlich oder seelisch, sehr.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte Diplom-Psychologin werden und bin es auch, und möchte gerne noch Zusatzausbildungen in verschiedenen Therapierichtungen machen.

Mein Beruf:

Ich helfe Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Krisen- und Problemsituationen adäquat umzugehen, viel über die eigene Person und Dynamiken des Zusammenlebens mit anderen zu erfahren und Wege aus scheinbar unabänderlichen Situationen zu finden.

Mein typischer Arbeitstag:

Das ist leider sehr abhängig von der Einrichtung und den Aufgaben die man dort hat. Zu allgemeinen Aufgaben des Psychologen in einer Therapieeinrichtung gehören:

  • Tests durchführen
  • Einzel- und Gruppentherapie
  • Aufklärung über Erkrankungen oder auch Situationen in denen sich die Betroffenen befinden
  • Abklärung von Handlungsmöglichkeiten und Therapien
  • vernetztes Arbeiten mit anderen Hilfeeinrichtungen oder anderen Berufsgruppen (Erzieher, Lehrer, spezielle Therapeuten, Schulen, Kindergärten, Vereine etc.)

Arbeitet man als Psychologe in der Wirtschaft, sieht die Arbeit oftmals anders aus, z.B.

  • Berufseignungsdiagnostik
  • Assessmentcenter durchführen, planen, auswerten
  • Telefonische oder direkte Beratung bei diversen Problematiken
  • Optimierung der Arbeitsbedingungen usw.
     

Sprich - es ist ein absolut abwechslungsreicher Job mit vielen Sparten, der sehr spezielle Aufgaben umfasst.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Die Studieninhalte geben theoretische Grundlagen, die für die praktische Arbeit sehr entscheidend sind. Weiterhin gibt es im HauptstudiumDie Unterscheidung zwischen Grund- und Hauptstudium war insbesondere bei Diplom- und Magisterstudiengängen gebräuchlich. Im Rahmen des Bachelors sind diese Begriffe nur noch selten anzutreffen. Aktuell sind sie noch bei Examensstudiengängen. Das Grundstudium umfasst die ersten Semester des Studiums. Dort lernst du die wissenschaftlichen Methoden und allgemeinen Grundlagen des jeweiligen Fachs kennen. Im Hauptstudium vertiefst du dann diese Kenntnisse und wendest sie auf spezielle Sachverhalte an. In diesem zweiten Abschnitt des Studiums kannst du dich oft auf einen Bereich deines Faches spezialisieren und wählen, welche angebotenen Veranstaltungen du dazu besuchen möchtest. viele Möglichkeiten auch praktische Arbeit zu erproben, oder zumindest theoretisch durchzuspielen.

Allerdings kann man die besten Erfahrungen NUR in der Praxis bei selbstorganisierten oder angebotenen Praktika sammeln.

Gute Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln, bietet die Uni vor allem Menschen, die in der Forschung tätig werden wollen. Hier kann man direkt seine Karriere fördern während man studiert (studentische Aushilfe sein etc.).

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

So viele Praktika wie möglich!!!

Wenn man Geld und Zeit hat evtl. Zusatzausbildungen (Entspannungspädagoge, oder ähnliches) bereits abschließen oder anfangen.

In diesen Berufsfeldern kann man als Psychologe tätig werden:

  • Wirtschaft
  • Kliniken, Krankenhäuser
  • Beratungseinrichtungen
  • Schulen und Ämter
  • Arbeitsamt
  • Bundeswehr

Es gibt einfach viele Bereiche. Am Besten wird man sich während des Studiums klar wohin man möchte, damit man sich im Studium spezialisieren kann.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Dies hängt wieder von einem selbst und dem gewählten Bereich ab.

In der Klinik und in therapeutischen Bereichen ist es schwer, ohne Zusatzqualifikation und Erfahrung Fuß zu fassen.

Die Wirtschaft bietet sehr gute Bezahlung und dort wird viel gesucht. Oder aber man nutzt die sehr guten Möglichkeiten, die das Ausland bietet.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Werdet euch darüber klar, welche Richtung ihr einschlagen wollt und macht viele Praktika!

Außerdem sollte man sich selbst fragen, inwiefern man Machtpositionen ausnutzt und sich als was besseres fühlt oder ob man wirklich helfen will und kann.

Die Arbeit ist keine einfache im Therapeutischen Bereich! Man muss sich abgrenzen können und darf die eigene Geschichte nicht auf andere pojeziern. Psychische Stabilität und mit Stress umgehen können sind von höchster Wichtigkeit. Ist man unsicher oder selber erkrankt ist es nicht sinnvoll das Studium zu wählen.

Aus dem Beruf:

  • Daniela (36)
    Neurowissenschaftlerin
  • Franziska (28)
    Erwachsenenpsychiaterin in einer Klinik
  • Ivana (27)
    Personalreferentin
  • Sarah (26)
    Stationspsychologin in einer Reha-Klinik
  • Tobias (29)
    wissenschaftlicher Mitarbeiter Philosophie in Norwegen