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Uni-Lexikon F.A.Q.
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  • Linda,
    2. Semester

    Soziologie

    Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Laura,
    2. Semester

    Soziologie

    Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Prof. Dr. Hubert Knoblauch

    Allg. Soziologie/ Theorie moderner Gesellschaften

    TU Berlin

  • Prof. Dr. Hartmut Esser

    Lehrstuhl für Soziologie und Wissenschaftslehre

    Universität Mannheim

  • Hauptseminar

    Allg. Soziologie: Migration, Integration u. ethnische Konflikte

    Universität Mannheim

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    Universität Mannheim

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    Soziologische Theorien

    Ludwig-Maximilians-Universität München

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    3. Semester

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    Technische Universität Berlin

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    Soziologie

    Technische Universität Berlin

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    Soziologie

    Universität Mannheim

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Worum geht es im Soziologie-Studium?

Welche sozialen Verhaltensmuster kann man in Familien, Cliquen, sozialen Netzwerken oder anderen gesellschaftlichen Teilsystemen beobachten? Welche ungeschriebenen Gesetze und Normen gelten am Arbeitsplatz? Aus welchen Milieus besteht unsere Gesellschaft, wie „funktioniert“ sie und welche Rolle spielen die Massenmedien darin? All das sind Fragen, mit welchen sich die Soziologie beschäftigt. Wenn dich solche Fragestellungen besonders interessieren, könnte ein Soziologie-Studium etwas für dich sein.

Die Soziologie untersucht das menschliche Handeln im Zusammenleben mit anderen. Im Gegensatz zur Psychologie ist ihr Fokus also nicht auf den Einzelnen gerichtet, sondern auf bestimmte Gruppen handelnder Menschen.

Die Kernelemente der Soziologie bilden die empirische Sozialforschung und die Sozialstrukturanalyse. Sie stellen auch den Ausgangspunkt für alle sogenannten „Bindestrichsoziologien“, wie etwa Politiksoziologie, Kultursoziologie oder auch Sportsoziologie dar.

Empirische Sozialforschung bedeutet die systematische Erhebung und Auswertung von Daten über bestimmte soziale Phänomene. Ihre Methoden bilden dein Handwerkszeug als Soziologe. Ausgangspunkt ist meist eine konkrete Fragestellung oder These, die überprüft werden soll, z.B. „Kann Bestrafung die Einhaltung sozialer Normen, z.B. des Rauchverbots, fördern?“ In der empirischen Sozialforschung lernst du etwa, zu dieser Frage einen Fragebogen zu erstellen oder dir den Aufbau eines Experiments zu überlegen, sowie danach die Interviews zu interpretieren, oder Beobachtungsprotokolle auszuwerten. Auch statistische Methoden sind dafür wichtig und gehören in den Bereich der sozialwissenschaftlichen Methodenlehre.

Die Sozialstrukturanalyse dient dazu, die Gesellschaft auf Merkmale hin zu untersuchen, die sie charakterisieren. Diese Merkmale sind so vielfältig, dass hier nur einige Beispiele aufgeführt werden können:

  • Demographie (z.B. Geschlecht, Altern der Gesellschaft)
  • Bildung
  • soziale Ungleichheit, Schichten, Milieus
  • Wohlfahrt und Armut
  • Machtverteilung
  • räumliche Soziologie (z.B. Wanderungen, Verstädterung)
  • Migration und Integration

Dabei geht es nicht nur um Deutschland, sondern auch um Gesellschaften weltweit. Die Globalisierung zeigt den Soziologen hier immer neue Perspektiven auf.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die RegelstudienzeitEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. des Bachelor-Studienganges beträgt sechs Semester. Den AbschlussDoktorand ist die Bezeichnung für jemanden, der seine Doktorarbeit scheibt und somit Anwärter auf den Doktortitel ist. Doktoranden werden häufig während ihrer Forschungsarbeit auch als Dozenten bzw. Forschungspersonal an Hochschulen eingesetzt. bildet die Bachelor-Arbeit.

In den Anfangssemestern stehen die Grundlagen in den oben genannten Teilgebieten empirische Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse sowie die Geschichte der Soziologie auf dem Programm.

Ab dem dritten Semester werden Module zu speziellen Soziologien, wie zum Beispiel Jugend-, Familien- und Bildungssoziologie, Medizinsoziologie, Arbeits- und Organisationssoziologie oder Friedens- und Konfliktforschung angeboten. Das Angebot der möglichen Schwerpunkte variiert jedoch stark von HochschuleEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. zu HochschuleEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. – informiere dich dazu am besten direkt bei den entsprechenden Fakultäten, welche Spezialisierungen dort angeboten werden.

Außerdem bieten viele Hochschulen durch Partnerschaften mit Hochschulen anderer Länder auch Auslandssemester an.

Danach hast du noch die Möglichkeit, zusätzlich einen Master-Studiengang (vier Semester) zu absolvieren. Dafür müssen zumeist spezielle Schwerpunkte gewählt werden. Den Mastertitel erwirbst du schließlich mit einer Master-Arbeit.

Welche Besonderheiten gibt es?

Um ein individuelles Profil zu entwickeln, ist es sinnvoll die vielfältigen Angebote der Soziologie mit anderen Fächern zu kombinieren. Die meisten Bachelor-Studiengänge bieten deshalb Module z.B. in Wirtschaftswissenschaften, Jura, Politik oder Ethnologie an.

An einigen Hochschulen findest du darüber hinaus Studiengänge, die von vornherein die Soziologie mit anderen Disziplinen verbinden, wie zum Beispiel Global Studies, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation oder Wirtschaftssoziologie.  

Wo und als was arbeiten Soziologen?

Außerhalb von HochschuleEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden., Lehre und Forschung gibt es nur wenige ausgesprochene Soziologie-Stellen. Viele Absolventen sind daher an Stellen beschäftigt, für die nicht speziell ein Hochschulabschluss in Soziologie vorausgesetzt wurde.Jedoch erschließen sich durch entsprechend gewählte Schwerpunkte und erste Praktika weitere, breiter gestreute Arbeitsfelder auch in nicht auf die Soziologie fokussierten Bereichen. Soziologen findest du häufiger hier:

  • Medien – z.B. als Redakteur oder Journalist bei Hörfunk, Fernsehen oder Verlagen
  • Markt- und Meinungsforschung – z.B. als Datenanalyst oder Moderator von Fokusgruppen
  • Beratung – z.B. als Politikberater oder Kommunikationscoach
  • öffentliche Verwaltung – z.B. als Sozialarbeiter im Strafvollzug, der Jugendhilfe oder bei einem Amt
  • Unternehmen – z.B. als Personalreferent oder Beauftragter für berufliche Weiterbildung
  • Verbände – z.B. als Referent einer gemeinnützigen Organisation
  • Forschung – z.B. als Sozialforscher, Bildungsforscher oder Wirtschaftsstatistiker in einem Forschungsinstitut
  • Lehre – z.B. als Dozent an einer HochschuleEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. oder in der Erwachsenenbildung

Schau doch auch einmal in unseren Berufsporträts nach – dort werden einzelne Tätigkeitsfelder von Absolventen aus ihrer Sicht geschildert und genauer beschrieben!