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Startseite › Sozialwissenschaften › Soziologie › Berufe › Franziska (29), wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bildungsforschung
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Franziska (29)
wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bildungsforschung

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich wollte ursprünglich Psychologie studieren und habe den Quereinstieg über Soziologie im HauptfachEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. und Psychologie im NebenfachEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. versucht; allerdings hat mich im Studium die Soziologie immer mehr überzeugt, so dass ich "hängengeblieben" bin.

Die Wahl, ein geisteswissenschaftliches Studium zu beginnen resultierte daraus, dass ich meinen Horizont um andere Sichtweisen erweitern wollte.

Stärke und zugleich Schwäche eines Soziologiestudiums ist der breite Themenfächer. Im Studium können inhaltliche Interessen individuell verfolgt werden (die Themen gehen von Industriesoziologie über Bildung, Lebenslauf, Arbeitsmarkt, Politik, Gesundheit, Kultur und Altersforschung bis zu Religionssoziologie und Theorien nahe an der Philosophie (und andere).

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Zu Beginn und eigentlich bis zum Ende des Studium hatte ich keine Ahnung, was ich damit arbeiten wollte.

Jetzt bin ich - nicht zuletzt durch die entsprechenden Schwerpunkte im Studium - in der Bildungsforschung gelandet. Zur Zeit promoviere ich, lehre an der Uni und arbeite in Forschungsprojekten.

Mein Beruf:

Soziologen beschäftigen sich mit den Mechanismen, die unserer Gesellschaft und dem gesellschaftlichen Handeln zugrunde liegen. Dabei spielen Gesetze, Mechanismen und Determinanten auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen (der individuellen, der Gruppen- und der Gesellschaftsebene) entscheidende Rollen.

Wissenschaftler der Soziologie untersuchen, wie sich gesellschaftliche Phänomene beschreiben, erklären, vorhersagen und steuern lassen.

Mein typischer Arbeitstag:

Zuerst gehe ich morgens an den PC um E-Mails abzurufen und kurz mit den Kollegen zu sprechen, ob es konkrete Dinge zu tun gibt.

Anschließend arbeite ich an Aufgaben, die ein Forschungsprojekt oder die Lehre betreffen.

Weiter lese ich wissenschaftliche Artikel, werte Daten aus, schreibe oder nehme an Weiterbildungen teil.

Regelmäßig finden zudem Projektsitzungen, Lehrveranstaltungen oder Workshops (Weiterbildungen) und Vorträge statt.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Aus dem Studium kann ich sowohl inhaltliche als auch methodische Inhalte (z.B. Statistik) anwenden und weiter ausbauen.

Sicherlich ist es besonders in den Geisteswissenschaften so, dass nur ein bestimmter Teil der im Studium erworbenen Inhalte in der Praxis tatsächlich angewandt werden kann.

Nicht zu vergessen ist dabei aber, dass Studenten der Soziologie sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie sich schnell und fundiert in ihnen völlig neue Themengebiete einarbeiten können.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

In der Soziologie ist es im Vergleich zu anderen (konkreteren) Fächern besonders wichtig sich zu positionieren.
Man sollte bereits im Studium dem eigenen Interesse entsprechende Nebenfächer wählen (im Bereich Bildung beispielsweise Pädagogik).

Zudem ist es wichtig, das "Handwerkszeug", also die Statistik nicht nur theoretisch sondern auch praktisch (z.B. in einem PraktikumEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. in der Forschung) anzuwenden.

Weiter sind Fremdsprachen (v.a. Englisch und Französisch) von Vorteil.

Praktika helfen, die späteren Arbeitsfelder kennenzulernen und "einen Fuß in die Türe" zu bekommen.

In diesen Berufsfeldern kann man als Soziologe tätig werden:

Ebenso breit wie die inhaltliche Ausrichtung des Studiums sind die späteren Arbeitsmöglichkeiten.

Klassisch ist eine wissenschaftliche Tätigkeit an der Uni oder in uninahen Forschungsinstituten.

Aber auch Journalismus, Personalmanagement, Marktforschung, Beratungen aller Art und sogar therapeutische Tätigkeiten können von Soziologen ausgeführt werden.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Das Gehalt ist völlig unterschiedlich - je nach Branche.

Die Karrierechancen sind jedoch recht gut, da man im Studium neben Inhalten auch selbstständiges Arbeiten lernt und in vielen Bereichen ein gern gesehener Bewerber ist.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Informieren Sie sich gründlich über die an der jeweiligen Uni angebotenen Schwerpunkte und möglichen Nebenfächer.

Und lassen Sie sich nicht von der Statistik abschrecken - angewandt ist sie nicht so trocken wie die meisten befürchten!

Aus dem Beruf:

  • Bettina (30)
    Referentin für Bildungsstatistiken
  • Christian (27)
    Quartiersmanager eines sozialen Brennpunkts
  • Nina (29)
    Wissensmanagerin in der Computerspielbranche
  • Rainer (31)
    freiberuflicher Soziologe und Philosoph
  • Uwe (64)
    Referatsleiter im Landesministerium