Ich habe Hispanistik/Germanistik auf Lehramt studiert.
Warum? Ganz ehrlich - weil ich meine anderen beiden Fächer nicht allein miteinander kombinieren konnte. Germanistik war damals für mich ein absolutes Ausweichstudium, obwohl ich mich sehr stark für Sprachen interessiert habe.
Damals habe ich auf Lehramt studiert, weil ich nicht ausschließen konnte, an einer Schule zu arbeiten.
Auch heute finde ich das noch die richtige Entscheidung, weil ich dadurch eine Möglichkeit mehr hatte als mit einem Magisterstudium.
Ich bin wissenschaftlich tätig, schreibe zum einen an einem elektronischen Wörterbuch des Deutschen mit, zum anderen erforsche ich, wie digitale Wörterbücher verwendet werden, was auch beinhaltet zu publizieren oder vorzutragen.
Das ist wirklich sehr unterschiedlich, je nachdem, für welches Projekt ich gerade arbeite.
Die Arbeit ist jedoch sehr stark an den Computer und an die Zusammenarbeit in Kleinteams gebunden, wenn es nicht gerade um das Verfassen von wissenschaftlichen Beiträgen geht.
Meine Studieninhalte sind die wohl wichtigste Grundvoraussetzung für meinen Beruf, was aber bei einer wissenschaftlichen Tätigkeit selbstverständlich ist.
Vieles, beispielsweise die Organisation von Projekten, habe ich aber allein neben dem Studium gelernt.
Wenn jemand wirklich vorhat, nach dem Studium (oder der Promotion) in der Wissenschaft zu bleiben, hilft es fachlich sehr, bereits während des Studiums (oder direkt danach) Kontakte zu Forschern oder entsprechenden Einrichtungen zu knüpfen, beispielsweise über die Arbeit als studentische Hilfskraft oder über ein PraktikumEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden..
Für die Persönlichkeitsentwicklung ist es jedoch fast noch wichtiger, sich neben dem Studium zu engagieren, sei es über einen Job oder ein Ehrenamt.
Als Germanist kann man ja bekanntlich auch Taxi fahren oder Pommes verkaufen. Für viele Tätigkeiten ist es ja eher sekundär, was man genau studiert, weil man im Beruf ganz andere Sachen macht.
In der Wissenschaft gilt das natürlich nicht. Ich würde grundsätzlich dazu raten, die Germanistik mit etwas weniger "brotlosen" Fächern (z. B. Wirtschaft) zu kombinieren, denn dann sind die Chancen auf einen Job besser. Denn so viele Stellen direkt für Germanisten gibt es nicht.
Wer das ganz große Geld machen will, ist in der Wissenschaft nicht an der richtigen Stelle. Hier finden sich eher die Idealisten und Enthusiasten.
Sucht Euch die HochschuleEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. gut aus und entscheidet nach den Studieninhalten - je nach Standort bedeutet Germanistik allein Literaturwissenschaft oder aber auch Literatur- und Sprachwissenschaft, das ist nicht jedermanns Sache.