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Startseite › Sprache, Kultur & Medien › Germanistik › Berufe › Sylvia (45), freiberufliche Texterin
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Sylvia (45)
freiberufliche Texterin

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Ich habe auf Magister ArtiumEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. studiert: Neuere deutsche Literaturgeschichte, Pädagogik und Psychologie.

Warum? Mich haben schon immer verschiedenste Themen interessiert - und die übergreifenden Zusammenhänge. Medizin, Jura, Wirtschaft oder Lehramt wollte ich nicht studieren. Und ich habe immer Wert gelegt auf eine gewisse Unabhängigkeit.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Eine konkrete Berufsvorstellung hatte ich nicht wirklich damals. Ich dachte, eventuell in einer Uni-Bibliothek zu arbeiten.

Heute bin ich selbständige Texterin und glücklich, dass ich nicht in einer Bibliothek gelandet bin.

Mein Beruf:

Text und Konzept. Ich konzipiere und schreibe Werbetexte, die verkaufen. Für Internet, Prospekte, Werbebriefe oder auch Flyer. Gelegentlich korrigiere ich Buchtexte. Und ich schreibe gerade an einem eigenen Buch.

Mein typischer Arbeitstag:

Um 9.30 Uhr an den Computer - E-Mails checken.

Danach bis 12 Uhr an einem Texterauftrag arbeiten. Dann Mittagessen, mit meinen Hunden spazieren gehen.

Um 14 Uhr ein Termin mit einem Interessenten, Besprechung eines neuen Projektes.

16 Uhr wieder zurück. Meinen nächsten Newsletter vorbereiten, Telefonate, Mails beantworten, Textonzept für einen neuen Auftrag vorbereiten oder an einem Textprojekt arbeiten.

18 Uhr Pause, Hundespaziergang, Abendessen.

19 Uhr bis 21 Uhr Planung meiner nächsten Werbeaktion, Auftragsbestätigung und Rechnung schreiben. Meine Buchhaltung, Ablage und Planung für den nächsten Tag.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

Ich habe gelernt, mir neue Inhalte selbständig zu erarbeiten. Ich kann schnell themen- und fachübergreifende Zusammenhänge sehen.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Sprachkenntnisse, Auslandsaufenthalte und Reisen erweitern den Horizont.

Viel lesen, viel lesen, viel lesen - und zwar ganz unterschiedliche Dinge.

In diesen Berufsfeldern kann man als Germanist tätig werden:

Mit einem Magister-Studium, einem geisteswissenschaftlichen Studium, ist man nicht festgelegt. Das birgt zugleich Unsicherheiten als auch Möglichkeiten. Man kann praktisch in fast allen Bereichen arbeiten.

Ich selbst war bislang in verschiedenen Bereichen tätig: Finanzdienstleistungen, Verlag für Erwachsenenbildung, Maschinenbau, jetzt Texterin - für unterschiedlichste Kunden und Themen.

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Das ist komplett von jedem selbst abhängig! Von Hungerlohn als Taxifahrer bis außertariflichem Verdienst im Management ist alles möglich.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Studieren Sie das, was Sie persönlich interessiert, das, wohin es Sie zieht! Nicht das, was Ihnen Statistiken und Prognosen empfehlen.

Denn: Was ich gerne tue, das tue ich gut!

Aus dem Beruf:

  • Antje (28)
    Sprachwissenschaftlerin für Wörterbücher
  • Barbara (58)
    Oberstudienrätin Deutsch und Geschichte
  • Gunnar (30)
    Lehrer
  • Inga (33)
    Redakteurin bei einer Tageszeitung
  • Nina (28)
    Dramaturgin am Theater
  • Philip (26)
    freiberuflicher Sportjournalist
  • Pia (27)
    Lektoratsvolontärin bei einem Sachbuchverlag
  • Stephanie (27)
    Redakteurin bei einer Tageszeitung
  • Yvonne (34)
    Kinder- und Jugendbuchautorin