back to frontpage
  • Ingenieurswesen
  • Medizin
  • Naturwissenschaften
  • Recht & Wirtschaft
  • Sozialwissenschaften
  • Sprache, Kultur & Medien
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
Uni-Lexikon F.A.Q.
  • Medien
  • Germanistik
  • Tony,
    3. Semester

    Medien

    HTWK Leipzig

  • Sebastian,
    3. Semester

    Medien

    HTWK Leipzig

  • Leonard,
    3. Semester

    Medien

    Fachhochschule Aachen

  • Alexej,
    3. Semester

    Medien

    Rheinische Fachhochschule Köln

  • Johannes,
    3. Semester

    Medien

    HTWK Leipzig

  • Vorlesung

    Grafik

    Rheinische Fachhochschule Köln

  • Prof. Dr. Stefan Ludwigs

    Studiengangsleiter Mediendesign

    Rheinische Fachhochschule Köln

  • Simon,
    2. Semester

    Medien

    Rheinische Fachhochschule Köln

  • Nora,
    3. Semester

    Medien

    Fachhochschule Aachen

  • Prof. Dr. Jörg Bleymehl

    Studiendekan Medientechnik

    HTWK Leipzig

  • Annika,
    3. Semester

    Medien

    Rheinische Fachhochschule Köln

  • Tipps zur Fächerwahl
  • Tipps zur Hochschulwahl
  • Links
  • Das Team
  • Partner
  • Filmteams
  • Presse
Startseite › Sprache, Kultur & Medien › Medienwirtschaft/Medientechnik
  • Überblick
  • Vorlesungen
  • Professoren
  • Studenten
  • Berufe

Worum geht es in Medienstudiengängen?

Hast du dir auch schon einmal überlegt, später beruflich „irgendwas mit Medien“ zu machen? Fast ist dieses schwammige Berufsbild schon zum geflügelten Wort geworden. Doch was macht man eigentlich, wenn man „irgendwas mit Medien“ studiert, welche Studienrichtungen gibt es und welche Berufe stehen einem damit später offen?

Die Welt der Medienstudiengänge ist sehr vielseitig, und die einzelnen Studienfächer unterscheiden sich stark in ihrer Ausrichtung und Praxisorientierung. In Deutschland gibt es mehr als 500 Studiengänge, die „Medien“ im Namen tragen oder sich zumindest explizit mit Medien befassen. Grob unterscheiden kann man dabei zwischen den folgenden Studienrichtungen:

  • Journalistik
  • Publizistik und Kommunikationswissenschaft
  • Medienwissenschaft
  • Public Relations/Öffentlichkeitsarbeit
  • Medienpädagogik
  • Medienwirtschaft
  • Medieninformatik
  • Mediendesign
  • Medientechnik

Im Journalistik-Studium geht es nicht nur darum, das Erstellen journalistischer Beiträge zu erlernen bzw. zu optimieren. Neben der journalistischen Praxis bildet auch die theoretische Grundlage einen wichtigen Teil des Studiums. Wie haben sich die Massenmedien entwickelt? Worin liegen die Besonderheiten der verschiedenen Medien (Presse, Hörfunk, Fernsehen, Internet)? Wie wirken Nachrichten auf den Empfänger? Was eigentlich macht eine Nachricht zur Nachricht? So verknüpft das Journalistik-Studium die Anleitung zur praktischen journalistischen Tätigkeit mit theoretischen Aspekten aus den Sozial- und Kommunikationswissenschaften.

Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Medienwissenschaft sind theoretisch ausgerichtete Studiengänge. Hier lernst du, menschliche Kommunikationsvorgängen bzw. öffentliche, über Medien vermittelte, Kommunikation wissenschaftlich zu untersuchen.

Die Publizistik und Kommunikationswissenschaft wird den Sozialwissenschaften zugeordnet. Du beschäftigst dich hier mit der Frage, wie Medien und Gesellschaft miteinander in Beziehung stehen und wechselseitig aufeinander einwirken.

Die Medienwissenschaft wird als Geisteswissenschaft eingeordnet. Hier wird die Gestaltung von Medien untersucht. Wie wird eine Geschichte erzählt? Welche Stilmittel kommen dabei zum Einsatz? Innerhalb der Medienwissenschaft kannst du häufig Schwerpunkte wie Hörfunk, Fernsehen und Film wählen. Hier beschäftigst du dich mit allgemeiner Mediengeschichte sowie mit den verschiedenen Genres und erstellst z.B. Filmanalysen und -auswertungen.

Im Studium der Public Relations (PR)/Öffentlichkeitsarbeit liegt der Fokus auf der Praxis. Neben einem Grundwissen in Medienwissenschaft werden anwendungsorientierte Fertigkeiten im Bereich Marketing und Unternehmenskommunikation vermittelt.

Medienpädagogik ist eine Fachrichtung innerhalb der Pädagogik. Hier untersuchst du die Bedeutung und Funktion von Medien im Prozess der Wissensvermittlung (Mediendidaktik) und beschäftigst dich auch mit Medienerziehung, also der Frage nach der Nutzung und dem kritischen Umgang mit Medien.
Medienwirtschaft ist eine Fachrichtung der Betriebswirtschaftslehre (BWL). Hier ergründest du, wie Wettbewerb und Märkte von, für und durch Medien entstehen. Unter Medienwirtschaftslehre fällt auch die Teildisziplin Medienmanagement, die sich mit den betriebswirtschaftlichen Aspekten der Produktion und Vermarktung von Medien beschäftigt.

Medieninformatik ist ein Teilgebiet der Informatik. Neben den Informatik-Grundlagen und deren praktischer Anwendung im Bereich Medien lernst du hier auch medienwissenschaftliche Ansätze kennen und wirst im Projektmanagement ausgebildet. Als Medieninformatiker versucht du, Antworten auf IT-Probleme zu finde, wie sie etwa durch die Digitalisierung von textlichen, visuellen oder audiovisuellen Medien entstehen. Virtuelle Realitäten, Computergrafiken und digitale Infrastruktur in Tonstudios können dabei zu deinen  Untersuchungs- und Arbeitsgegenständen gehören. Du produzierst medienbasierte Informationen oder bearbeitest sie so,  dass sie übermittelt werden können.

Im Mediendesign-Studium befasst du dich mit der Frage, wie du Informationen am effektivsten und ansprechendsten vermitteln kannst und setzt Botschaften in Medien um. Dabei wird im Mediendesign-Studium neben Kommunikations- und Designtheorie auch Projektmanagement gelehrt und geübt.

Medientechnik ist ein ingenieurswissenschaftlich geprägter Studiengang. Aufbauend auf einer naturwissenschaftlich-technischen Grundlage (u.a. Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Informatik) lernst du hier, Medienproduktionsverfahren technisch zu betreuen und bildest damit im Medienbereich eine Schnittstelle zwischen  kreativen Idee und technischer  Realisierbarkeit. Neben dem naturwissenschaftlich-technischen Ausbildungsteil und dem Erlernen des Umgangs mit technischen Methoden und Geräten befasst du dich, je nach Schwerpunktsetzung der jeweiligen HochschuleEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden., darüber hinaus auch mit betriebswirtschaftlichen, rechtlichen, und journalistischen bzw. künstlerischen Fragen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Der Aufbau des Studiums variierte ja nach Studienrichtung und Studiengang sehr stark. Bachelorstudiengänge umfassen 6-8 Semester. Bei einigen Studiengängen ist es möglich, zusätzlich einen Master-Abschluss zu absolvieren. Konsekutive Masterprogramme werden aber nicht für alle Studiengänge angeboten. Hier solltet ihr euch genau informieren.

Welche Besonderheiten gibt es?

Die Anzahl an Studiengängen im Medienbereich ist sehr groß, die einzelnen Fachrichtungen sehr unterschiedlich. Bedenken solltest du bei deiner Studienwahl, in welchem Bereich du später gern arbeiten möchtest und  dementsprechend ein passendes Fach auswählen. Zugleich ist insbesondere für Tätigkeiten im gesamten Medienbereich zu beobachten, dass viele Berufstätige, die in diesem Bereich arbeiten, diese Fächer gar nicht studiert haben—  es gibt viele Quereinsteiger. Um also z.B. Redakteur zu werden, muss man nicht unbedingt Journalistik studiert haben: Das Journalistik-Studium ist nur ein möglicher Weg zum Ziel.

Wo und als was arbeiten Absolventen von Medienstudiengängen?

Die „Irgendwas mit Medien“-Welt ist groß. Hier findest du einige Bespiele möglicher Berufsfelder und Tätigkeitsbereiche von Absolventen verschiedener Medienstudiengänge. Bedenke dabei, dass einige mögliche Berufsprofile durchaus für Absolventen verschiedener Medienstudiengänge zutreffen können.

Journalistik:

  • Presse, Hörfunk, Fernsehen oder Online-Medien – z.B. als Redakteur
  • Korrespondentenbüros  oder Nachrichtenagenturen– z.B. als  Korrespondent oder Redakteur
  • Politik – z.B. als Redenschreiber
  • selbstständig – z.B. als freier Journalist

Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaft:

  • Verlagswesen – z.B. als Lektor
  • Journalismus  – z.B. als Redakteur
  • Wirtschaft – z.B. als Verantwortlicher für betriebliche Kommunikation oder Medienmarketing
  • Öffentlicher Sektor – z.B. als Kulturmanager
  • PR- und Multimedia-Agenturen – z.B. als Werbetexter
  • TV-Sender – z.B. als Redakteur einer Fernsehspielredaktion

PR/Öffentlichkeitsarbeit:

  • Unternehmen, Verbände und Stiftungen – z.B. als Pressesprecher, Referent für Unternehmenskommunikation oder Öffentlichkeitsarbeit (auch: Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaft, Journalismus, Medienpädagogik)
  • PR-Agenturen – z.B. als PR-Strategieberater oder Texter

Medienpädagogik:

  • Erwachsenbildung – z.B. als Dozent 
  • öffentliche Verwaltung, Softwarefirmen, Verlage – z.B. Verantwortlicher für die Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien
  • Wirtschaft – z.B. Personalwesen

Medienwirtschaft:

  • Rundfunk- und Fernsehanstalten – z.B. als Projektmanager Multimedia oder Programmverantwortlicher
  • Printmedien – z.B. als Leiter Anzeigenverkauf oder Controller
  • Filmproduktionsunternehmen – z.B. als Producer von Filmen oder Werbespots
  • Media-Agenturen – z.B. als Kundenberater, Mediaplaner oder Media-Einkäufer
  • Werbeagenturen – z.B. als Kundenberater, Strategischer Planer oder Projektmanager
  • Industrie – z.B. als Online Marketing Manager

Medieninformatik:

  • Software-Unternehmen –  z.B. als Softwareentwickler für Multimedia 
  • Internet-Dienstleistern und E-Business-Agenturen – z.B. als Multimedia-Programmierer
  • Wirtschaft – z.B. als Systementwickler oder Webmaster

Mediendesign:

  • Softwareentwicklung – z.B. als Frontend-Designer, Webdesigner oder Game-Designer
  • Werbebranche – z.B. als Art Director
  • Designagenturen – z.B. als Packaging Designer
  • Video- und Filmproduktion – z.B. als Screen-Designer
  • Hörfunk/Studios – z.B. als  Sounddesigner
  • selbstständig – z.B. als freiberuflicher Mediendesigner   

Medientechnik:

  • Film und Theater – z. B. als Redaktionsassistent, Regisseur, Producer oder Aufnahmeleiter
  • Licht- und Beleuchtungstechniker, Kameramann, Tontechniker, Cutter oder Regisseur
  • Medien – z.B. als Producer oder Webreporter
  • Software- und Internetbranche – z.B. als Content-Manager oder  Multimedia-Programmierer
  • Industrie – z.B. als Betriebstechniker, Vertriebsingenieur oder Ingenieur für Medientechnik