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Startseite › Sprache, Kultur & Medien › Medienwirtschaft-Medientechnik › Berufe › Janina (22), Applikationsentwicklerin und Grafikdesignerin
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Janina (22)
Applikationsentwicklerin und Grafikdesignerin

Das habe ich studiert und so habe ich mich dafür entschieden:

Communication and Multimediadesign.

Ich habe mich dafür entschieden, weil es viele interessante Bereiche abdeckt, es nichts mit Mathe zu tun hat und keine Designmappe für die Bewerbung erforderlich war.

Das wollte ich werden und das bin ich geworden:

Ich wollte mit dem AbschlussDoktorand ist die Bezeichnung für jemanden, der seine Doktorarbeit scheibt und somit Anwärter auf den Doktortitel ist. Doktoranden werden häufig während ihrer Forschungsarbeit auch als Dozenten bzw. Forschungspersonal an Hochschulen eingesetzt. den Sprung in den Journalismus (Rundfunk) schaffen.

Jetzt habe ich zwei komplett verschiedene Halbtagsjobs. Einen als Applikationsentwicklerin bei einem Automobilkonzern und den anderen als Grafikdesignerin im Bereich eLearning.

Mein Beruf:

1: Applikationsentwicklerin: Ich programmiere die gesamten elektronischen Steuergeräte eines Fahrzeuges, wie die Klimaanlage, Fensterheber, Radio etc. Mit den Programmierungen erstellen wir außerdem ein Diagnose-Gerät, welches bei den üblichen Autoinspektionen in der Werkstatt für schnellere Fehlererkennung angewandt wird.

2: Grafikdesignerin: Ich stelle für die Uniklinik verschiedene Grafiken und Animationen her. Diese werden den Medizinstudenten des ersten Semesters in Form eines kompletten Online-eLearning-Angebots zur Verfügung gestellt.

Mein typischer Arbeitstag:

Bei beiden Jobs kommt es sehr viel auf Teamarbeit und Erfahrung an.

Man muss immer auf dem neuesten Stand des Projektes sein. Daher wird morgens in aller Kürze der Stand der Dinge besprochen. Dann widmet sich jeder seiner Aufgabe. Oft kommt es vor dass ein Problem auftritt, welches bereits jemand anders hatte. So muss man mit den Kollegen kommunizieren um effizient zu arbeiten. Generell ist es jedoch so, dass jeder sein Arbeitspaket zu tragen und zu erfüllen hat.

Meistens kann man pünktlich Schluss machen. Hat man jedoch einen Projektabgabetermin, so kann man sicher sein, dass genau an dem Tag nichts funktioniert, so dass man schon mal bis Mitternacht oder am Wochenende arbeiten muss. Das ist jedoch nicht die Regel.

So helfen mir die Studieninhalte im Beruf:

In Bezug auf Teamfähgigkeit und Kommunikation unter den Kollegen hat mir das Studium sehr geholfen. In dem Beruf als Grafikdesignerin haben mir natürlich die Grundlagen, die wir gelernt haben, geholfen.

Das was im Beruf verlangt wird, geht jedoch weit darüber hinaus, so dass privates Nacharbeiten und hohes Interesse an der Sache wichtig ist, da viele wichtigen Dinge nachgeholt werden mussten.

Im Beruf als Applikationsentwicklerin hatte ich null Vorkenntnisse. Ich wurde dort die ersten drei Monate angelernt.
Ich kann sagen, dass ich ca. nach 6 Monaten Berufserfahrung in diesem Bereich erst meine wichtigen Kompetenzen erreicht habe.

Diese Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben:

Praktika sind immer gut. Man sollte sich bereits während des Studiums klar sein, in welche Richtung man gehen möchte und sich demnach seine Nebenjobs und Praktika suchen.

Wenn man neben dem Studium einen Nebenjob hatte, zeugt das immer sehr von großem Ehrgeiz, was bei zukünftigen Arbeitgebern natürlich gut ankommt.

Desweiteren sollte man möglichst die Sprache verhandlungssicher beherrschen, mit der man im späteren Berufsleben in Berührung kommt. Neben Englisch sind natürlich weitere Sprachen sehr gerne gesehen.

Die Sprache erlernen kann man natürlich auch während eines Auslandssemesters, was ebenso gut ankommt. Es zeugt von Eigeninitative und Ehrgeiz.

In diesen Berufsfeldern kann man als Absolvent eines Medienstudiengangs tätig werden:

  • Journalismus
  • IT
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Werbung (Design, Texten, Konzepte)
  • Unternehmensberatung
     

Gehalt und Karrierechancen aus meiner Sicht:

Nicht sehr hoch. Ohne eine Qualifizierung mit einem MasterEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. sehen die Gehaltschancen nicht sehr gut aus, es sei denn man ist Freiberufler.

Arbeitet man in einem der oben genannten Bereiche, so bekommt man ein durchschnittliches Einstiegsgehalt. Dies wird jedoch (wenn überhaupt) nur langsam nach oben gekurbelt.

Steigt man quer in eine Branche ein (zB. Automobilindustrie), man erst angelernt werden muss und eigentlich ein abgeschlossenes Informatikstudium Voraussetzung ist, so wird man nie das Gehalt bekommen wie die Kollegen mit entsprechendem Stuium.

Mein Tipp für Studieninteressierte:

Leider nein. Ich habe während des Studiums erst gemerkt, dass ich in die falsche Richtung gegangen bin. Ich habe direkt nach dem Abi angefangen.

Mein einziger Tip wäre (ohne Gewähr), dass man sich vielleicht nach dem Abi etwas Zeit lässt und durch verschiedene Praktika herausfindet, was man wirklich möchte.

Aus dem Beruf:

  • Anja (31)
    Controllerin bei einem Automobilzulieferer
  • Jan (27)
    Redakteur eines Online-Nachrichtenportals
  • Juliane (24)
    PR-Assistentin und Texterin in einer Werbeagentur
  • Marion (31)
    Redakteurin und Pressesprecherin
  • Nina (28)
    Journalistin
  • Philip (26)
    freiberuflicher Sportjournalist
  • Roxana (22)
    Journalistin