Ich habe Medienwissenschaft an der UniversitätDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. Jena studiert.
Meine Wahl war ganz einfach und wahrscheinlich auch das, was viele dazu bewegt hat: Ich wollte "irgendwas mit Medien" machen.
Letztlich wusste ich eigentlich nur, was ich nicht machen wollte. Eines der "klassischen Schulfächer" vertiefend zu studieren, kam für mich deswegen nicht in Frage. Ehrlich gesagt, wusste ich zum Studienbeginn relativ wenig über mein Studienfach und ich hatte sehr viel Glück, dass es mir so viel Spaß gemacht hat.
Wie auch schon bei meiner Wahl des Studienfaches, hatte ich keine konkreten Vorstellungen und erhoffte mir, dass ich beim Studium erfahre, was es eigentlich für interessante Berufsbilder im Medienbereich gibt.
Heute bin ich PR-Assistentin und Texterin in einer Werbeagentur.
Ich "übersetze" zwischen sehr fachspezifischen Unternehmen und einer breiteren Öffentlichkeit.
Die Kunst ist es, zu verstehen was ein Unternehmen macht und was ihm wichtig ist (meist erfährt man das mit tausend Fachwörtern verpackt und sehr im Detail) und dies verständlich anderen Leuten mitzuteilen.
Das heißt: recherchieren, informieren und viel kommunizieren, dann seinen ganzen Informationsvorrat nehmen und in einem Text festhalten!
Hm. Einen wirklich typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Das ist gerade das Schöne: Es passiert immer was Neues, man hat immer neue Themen und ist relativ frei neue Ideen einzubringen.
Letztlich ist es aber trotzdem überwiegend ein Bürojob!
Zum Teil. Man hat viele Sachen einfach schon mal gehört und versteht um was es geht. Wirklichen Praxisbezug hatten wir im Studium aber nicht.
Man sollte sich auf jeden Fall bei der Studienwahl bewusst sein, dass Medienwissenschaften nicht für einen bestimmten Beruf ausbilden, sondern eigentlich nur Grundlagen schaffen.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: macht viel aus eigener Motivation!
Praktika sind sehr wichtig, sollten aber nicht das einzige sein.
Gerade eigene Engagements, Projekte und Mitgliedschaften in Vereinen etc. sind wichtig. Hier sieht der spätere Arbeitgeber, inwiefern man auch bereit ist mehr zu machen, als man muss. Praktikaerfahrung hat heute jeder - wichtig ist sich ein bißchen abzuheben (aber nur wenn es zu einem selbst passt -man sollte meiner Meinung nach niemals etwas nur für den "Lebenslauf" machen).
Als Medienwissenschaftler ist man erst einmal Wissenschaftler, d.h. vor allem an Marktforschungsinstituten und an den Universitäten kann man seinen Platz finden.
Daneben sind aber auch die Bereiche Film, Fernsehen, PR-Arbeit, Event- und Veranstaltungsorganisation nicht verschlossen! Hier sollte man aber auf jeden Fall probieren, schon während des Studiums viel Praxiserfahrung zu sammeln!
Da ist alles drin! Von mittelmäßig bis sehr gut bezahlt!
Wählt euer Studium nach euren Interessen! Aus Geld- oder Karrieregründen etwas zu machen bringt nichts. Das ändert sich sowieso alle paar Jahre. Wenn ihr etwas wirklich gern macht, dann schafft ihr es auch so!