Ich habe Medienmanagement an der FachhochschuleFreischuss ist ein Begriff, den du im Jura-Studium antriffst. Er bedeutet, dass wenn schnell studiert wurde und das 1. Staatsexamen nach einer gewissen Semesteranzahl (i.d.R. 8. Semester) versucht wird, der Versuch - sofern das Examen nicht bestanden wurde - nicht als durchgefallen zählt. Es macht also nichts, wenn man "daneben" trifft, daher "Freischuss". Schreibt man das Examen nicht in der Freischuss-Zeit, also im sogenannten "regulären Versuch", dann darf man es nur ein mal wiederholen falls man durchfällt. studiert, weil es
a) viele Richtungen beinhaltet, z.B. Vorlesungen in Journalismus, BWL, Grafik, Medienrecht und -politik, PR, Moderationstraining... und
b) sehr praxisorientiert ist (3. und 6. Semester sind Praxissemester, praktisches Wissen ist in diesem Berufszweig das A und O!)
Mein Berufsziel war "irgendwas mit Schreiben" (weil ich auch vorher schon als Freie für Zeitungen geschrieben habe und mal die andere Seite, die Pressearbeit in Unternehmen, kennen lernen wollte).
Nun bin ich bei einer Online-Plattform verantwortlich für den Bereich Redaktion und PR. Volltreffer also!
Alles rund um Kommunikation - Artikel schreiben und auf die Seite stellen, Pressemitteilungen schreiben, Pressearbeit (Redaktionen anrufen, Verteiler erstellen, Kontaktpflege). Ich sorge also dafür, dass unsere Seite inhaltlich interessant und in der Öffentlichkeit bekannt wird!
Morgens: Welche aktuellen Meldungen müssen auf die Seite? Welche Aktionen finden unsere Nutzer interessant? Besprechung mit IT und Grafikabteilung wegen Umsetzung, danach Texten der Aktionen.
Mittags: Kontaktpflege mit Journalisten, Verfassen einer PM zu unserer aktuellen Aktion, telefonische Vorankündigung in den Redaktionen.
Abends: Nutzeranfragen beantworten ("Kummerkasten"), Forenarbeit
Studium = Persönlichkeitsentwicklung. Für den Job ist die Liebe zum Schreiben wichtig, das lernt man nicht im Studium. Aber: Man wird durchs Studium selbstständiger, hat mehr "Nischenwissen".
Studium = Persönlichkeitsentwicklung. Für den Job ist die Liebe zum Schreiben wichtig, das lernt man nicht im Studium. Aber: Man wird durchs Studium selbstständiger, hat mehr "Nischenwissen".
Management-Abteilungen (sinnvollerweise in Medienunternehmen, muss aber nicht sein)
Kreativbereich (Werbe-/PR-Agenturen)
Produktion (TV, Radio, Mediengestaltung)
Redaktion
Das Gehalt in der Medienbranche ist grundsätzlich schlechter als zum Beispiel in Industrieunternehmen, also ein BWL-Student verdient danach meist mehr.
Ein Beispiel: Im VolontariatDas Volontariat ist eine Ausbildung, die meist mit dem Journalismus verbunden wird und sich an ein Studium anschließt. Während eines Volontariats durchläufst du die verschiedenen Abteilungen oder Redaktionen eines Verlages, einer Zeitung oder einer Medienanstalt. Je nach Vorbildung und Eignung kann das Volontariat zwischen zwölf und 24 Monaten dauern. Mit dem Volontariat soll dir der Berufseinstieg in die Branche erleichtert werden. in einer PR-Agentur kann man z.B. mit ca. 1000 Euro netto pro Monat rechnen.
So viele Praktika wie möglich, so dass man den Traumjob nach dem Auswahlprinzip finden kann, nach dem Motto: ein bisschen Fernsehen, Radio, Zeitung oder PR! Die Praxissemester erlauben das Hineinschnuppern in verschiedene Bereiche. Und ein Generalist (mit möglichst breitem Oberflächenwissen und vielen Kontakten) hat meiner Meinung nach die besten Chancen und den besten Überblick!