BWL, weil es für mich eine gute Möglichkeit war, Mathematik mit ihrer Anwendung in der Wirklichkeit zu verbinden und zusätzlich weiter Sprachen zu lernen.
Ich wusste nie so recht, was ich werden wollte.
Im Moment bin ich Beraterin für Banken und Versicherungen, interessiere mich am meisten für Risikomanagement.
Ich helfe Banken und Versicherungen bei der Einführung von neuen Systemen (hauptsächlich Computerprogrammen) zum Risikomanagement.
Also "wie viel Risiko haben wir in unseren Finanzen", "was passiert, wenn jetzt die Aktienmärkte einbrechen", "was passiert mit unserem Unternehmenswert, wenn wir ganz viele Aktien kaufen oder eine Immobilie verkaufen?"
Ich sitze quasi den ganzen Tag am Computer und schreibe Fachkonzepte (sowas wie eine Facharbeit, ungefähr 50 Seiten, in denen steht, wie in Zukunft das Risiko gemessen wird), gehe mittags eine Stunde Essen und im Schnitt nach 10 Stunden wieder nach Hause.
Die Mathematik hilft ungemein. Ich arbeite mit vielen Physikern und Chemikern zusammen - ja, die gibt's tatsächlich in der Bankenwelt! - und da muss man schon Einiges in Mathematik verstehen.
Meine Statistik-Kurse aus der Uni helfen am meisten. Auswendig Gelerntes hilft gar nicht.
Praktika machen, vor allem, um rauszufinden, was man eigentlich später machen will.
Ein PraktikumEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. in einem renommierten Unternehmen, auf das man aber eigentlich keine Lust hat, ist Zeitverschwendung. Lieber mal die Semesterferien ins Ausland gehen oder auch mal was Verrücktes machen, das schadet dem Lebenslauf nicht, sondern gibt dann vielleicht guten Gesprächsstoff für ein Vorstellungsgespräch.
In so ziemlich allen, die mit Wirtschaft zu tun haben. Das Studium legt einen eigentlich nicht fest.
Ich hatte im Studium nichts mit Finanzen zu tun und in der PromotionEin Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die von einer staatlichen Behörde durchgeführt wird. Die Prüfung basiert somit auf staatlichen Standards und berechtigt zur Ausübung eines staatlich geregelten Berufes. So gehören beispielsweise die Studiengänge Medizin, Jura und Lehramt zu denjenigen, die mit einem Staatsexamen bzw. mehreren Staatsexamina abgeschlossen werden. auch nicht. Und wo bin ich nun gelandet?
Ziemlich gut, besser treffen es wohl nur noch Ingenieure und manche Juristen.
Macht, was Ihr möchtet!
Nicht ein Studium wählen, weil es momentan in der Wirtschaft den berühmten "Fachkräftemangel" in einem Fach gibt. Ihr müsst immer im Kopf behalten, dass Ihr zwar dann vielleicht einen Job habt, aber gefangen seid in einer Fachrichtung, die Ihr überhaupt nicht mögt. Außerdem ändert sich das mit dem Fachkräftemangel alle paar Jahre und wer weiß, ob das dann noch so ist, wenn Ihr mit dem Studium fertig seid.